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Russland: Protest gegen Corona-Regeln artet in Gewalt aus - Mit Flaschen und Steinen gegen Polizei

Russland: Protest gegen Corona-Regeln artet in Gewalt aus - Mit Flaschen und Steinen gegen Polizei
Hunderte Menschen haben sich gestern in der russischen Stadt Wladikawkas, der Hauptstadt der Teilrepublik Nordossetien-Alanien, an einem nicht genehmigten Protest gegen Corona-bedingte Einschränkungen beteiligt. Als die Polizei einschritt und die Menge zerstreuen wollte, setzten Demonstranten auf Gewalt und bewarfen die Beamten mit Flaschen und Steinen.

Der Protest wurde außerdem abgehalten, um Solidarität mit dem lokalen oppositionellen Aktivisten, Wadim Tscheldiew, zu zeigen. Dieser hält das Coronavirus für eine nicht gefährlich und rief seine Anhänger dazu auf, die Corona-Regelungen von den den Behörden nicht zu befolgen und Proteste zu veranstalten. Letzte Woche wurde er im Zusammenhang mit seinen Aufrufen festgenommen. Seine Anhänger forderten bei dem Protest immer wieder seine Freilassung sowie den Rücktritt des Oberhaupts von Nordossetien-Alanien, Wjatscheslaw Bitarow. Zudem sollten ihrer Meinung nach sofort alle Ausgangsbeschränkungen aufgehoben und geschlossene Einrichtungen wie Schulen unverzüglich wieder geöffnet werden.  

Die Polizei rückte am Protest vor dem Regierungssitz in Wladikawkas an, wo sich die Demonstranten versammelten. Dieser fand immer mehr Zulauf und artete dann in Gewalt aus. Es flogen Steine und Flaschen auf die Ordnungskräfte. Lokale Behörden sprechen von 200 Teilnehmern, während einige Medien von bis zu 1.500 Personen schrieben. Als die Stimmung sehr aufgeheizt war, trat Bitarow vors Gebäude und wandte sich an die aufgebrachte Menge. Das Staatsoberhaupt versuchte zu erklären, dass die Abriegelung eine notwendige Maßnahme sei und dass Zu Hause bleiben die einzige Möglichkeit sei, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. 

Wenn mir jemand beweisen kann, dass es kein Coronavirus gibt, werde ich alles wieder aufheben, so Bitarow.

Die Worte stießen allerdings nicht auf Zustimmung. 

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