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Erdoğan: Türkei steht an der Seite der Libyer gegen ausländische Interventionen

Erdoğan: Türkei steht an der Seite der Libyer gegen ausländische Interventionen
Der türkische Präsident Erdoğan bei einer Nachrichtenkonfernz in Ankara, Türkei, 13. Januar 2020.
Den libyschen Brüdern sei man verbunden und werde ihnen beistehen, so der türkische Präsident Erdoğan. Ankara verfolge das Ziel, in Libyen für Frieden zu sorgen und ausländische Interventionen gegen die von der UNO anerkannte Regierung zu verhindern.

Seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 versinkt Libyen im Chaos. Die Auseinandersetzungen der feindlichen Parteien eskalierten im April 2019. Der Premierminister der Übergangsregierung Fayiz as-Sarradsch versuchte mit seinen Truppen die Kontrolle der Hauptstadt Tripolis zu erlangen. In Berlin hatte man sich im Rahmen einer Libyen-Konferenz darauf geeinigt, nicht länger einseitig eine der Konfliktparteien zu unterstützen. 

Im Rahmen einer Pressekonferenz mit seinem algerischen Amtskollegen Abdelmadjid Tebboune sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan:

Wir sind entschlossen unseren libyschen Brüdern beizustehen. Wir unterstützen uneingeschränkt den politischen Prozess, den die Libyer und die Vereinten Nationen hin zu einem Waffenstillstand führen. 

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel und UN-Generalsekretär Antonio Guterres

Eine Lösung des Konflikts könne nicht durch militärische Maßnahmen geschaffen werden, so Erdoğan. Um den politischen Dialog aufrecht zu erhalten, stünde die Türkei "in Kontakt mit Nachbarländern und wichtigen politischen Akteuren". Dem militärischen Befehlshaber der Libysch-Nationalen Armee (LNA), Chalifa Haftar, warf der türkische Präsident vor, den fragilen Waffenstillstand zu verletzen, der zwischen der LNA unter Haftar und jenen Einheiten herrscht, die sich gegenüber der von der UNO anerkannten Übergangsregierung (Government of National Accord: GNA) verhalten. 

Erdoğan befindet sich derzeit zu Staatsbesuchen auf dem afrikanischen Kontinent. Nach seinem Aufenthalt in Algerien wird er auch Gambia und den Senegal besuchen.

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