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Nordkorea: Persönliche Sympathie von Kim und Trump nicht genug für Wiederaufnahme von Gesprächen

Nordkorea: Persönliche Sympathie von Kim und Trump nicht genug für Wiederaufnahme von Gesprächen
Nordkorea hat erklärt, dass die gute persönliche Beziehung des nordkoreanischen Staatschefs zum US-Präsidenten nicht genug sei, um die Verhandlungen zwischen den beiden Staaten wieder aufzunehmen. Es seien Zugeständnisse der USA notwendig.

Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) wird keine Verhandlungen mit den USA aufnehmen, wenn Washington keine wirklichen Zugeständnisse macht. Das erklärte das nordkoreanische Außenministerium und fügte hinzu, dass die USA es "getäuscht" habe und sie "im Dialog gefangen" seien, was eine Zeitverschwendung darstelle.

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Die Erklärung, die das Ende der bereits ins Stocken geratenen Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea prognostiziert, wurde am Samstag von den staatlichen Medien des Landes veröffentlicht. Obwohl Nordkoreas Staatsoberhaupt und US-Präsident Donald Trump gute persönliche Beziehungen haben mögen, werden diese die beiden Länder nicht weiterbringen, so Pjöngjang. In der Erklärung heißt es dazu:

Obwohl der Vorsitzende Kim Jong-un positive persönliche Gefühle gegenüber US-Präsident Trump hegt, sind sie im wahrsten Sinne des Wortes 'persönlich'.

Kim "würde die Angelegenheiten des Staates nicht auf der Grundlage solcher persönlichen Gefühle diskutieren, da er unseren Staat und seine Interessen vertritt", heißt es weiter.

Die Verhandlungen zwischen Washington und Pjöngjang, die sich 2018 und Anfang 2019 gut zu entwickeln schienen, hätten sich für Nordkorea als Zeitverschwendung erwiesen, so das Außenministerium:

Wir wurden von den Vereinigten Staaten getäuscht, da wir über anderthalb Jahre lang im Dialog mit ihnen gefangen waren, und das war verlorene Zeit für uns.

Die Gespräche seien seit März 2019 ins Stocken geraten, als sich Trump und Kim zu einem Gipfel in Hanoi trafen. Nordkorea werde keine neuen, großzügigen Vorschläge mehr machen, wie es das zuvor getan habe – zum Beispiel den Abbau von Nuklearanlagen als Gegenleistung für die Aufhebung der UN-Sanktionen – und wird nicht versuchen, mit den USA Gespräche zu führen, solange Washington nicht echte Zugeständnisse mache.

Das nordkoreanische Regierungsoberhaupt Kim Jong-un, Pjöngjang, Nordkorea, 29: Dezember 2019.

Die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen der DVRK und den USA ist vielleicht nur unter der Bedingung möglich, dass die USA in den von der DVRK aufgeworfenen Fragen absolut einverstanden sind, doch wir wissen sehr wohl, dass die USA dazu weder bereit noch in der Lage sind", so die Erklärung weiter.

Pjöngjang ließ sich zudem die Gelegenheit nicht entgehen, Südkorea zu kritisieren, indem es die Bemühungen Seouls verhöhnte, Kim Trumps Geburtstagswünsche zu übermitteln und zu einem Vermittler zwischen den USA und Nordkorea zu werden. Kim habe die Gratulation Trumps bereits vorher "durch einen persönlichen Brief" erhalten, erklärte das Außenministerium und deutete an, dass Seoul offenbar den "besonderen Verbindungskanal" zwischen den Staatschefs der USA und Nordkoreas übersehen habe.

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