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Türkische Syrien-Offensive: Trump droht mit weit mehr als nur Sanktionen

Türkische Syrien-Offensive: Trump droht mit weit mehr als nur Sanktionen
Menschen fliehen aus der Stadt Ras al Ain, Syrien, 9. Oktober 2019.
US-Präsident Trump will wegen der türkischen Militäroffensive in Syrien mehr als nur Sanktionen gegen die Türkei verhängen. Die USA haben IS-Gefangene aufgrund des Einmarschs bereits verlegt. Kurden halten 12.000 IS-Kämpfer an der syrischen Grenze zur Türkei gefangen.

Die Türkei will mit ihrer Militäroffensive gegen die kurdische PKK und YPG eine Sicherheitszone errichten und nach eigenen Aussagen Terroristen bekämpfen. Flüchtlinge sollten auf diese Weise nach Syrien zurückkehren können. Rund 40 Kommandanten der kurdischen SDF sollen bei Angriffen der Türkei auf ihre Stützpunkte getötet oder verletzt worden sein. 

Am Mittwoch sagte US-Präsident Donald Trump gegenüber Journalisten: 

Ich bewillige Sanktionen, aber ich denke an etwas viel härteres als Sanktionen. 

Schon im Vorfeld der Militäroffensive hatte Trump Ankara via Twitter gedroht, er werde die türkische Wirtschaft zerstören.

US-Truppen wurden von ihren Posten abgezogen und IS-Terroristen sollen aus Gefängnissen in Nordsyrien verlegt worden sein: 

Wir holen einige der gefährlichsten IS-Kämpfer raus, wir haben sie rausgeholt. Wir bringen sie an verschiedene Orte, wo es sicher ist. 

Trump wiederholte, dass die Beteiligung der USA im Nahen Osten "der schlimmste Fehler" sei. Die Vereinigten Staaten würden die Arbeit verrichten, die andere Länder verrichten sollten. Für seinen Truppenrückzug und die Nichtunterstützung der Kurden erntet Trump Kritik von Seiten der Republikaner. Senator Marc Rubio wies darauf hin, dass die Kurden die Hauptkämpfer gegen den IS in Syrien gewesen seien, wodurch US-Truppen diese Arbeit nicht haben verrichten müssen. Das Verhalten Trumps sei ein Schaden für nationale US-Interessen und das Ansehen der Vereinigten Staaten. 

Gülnur Aybet, Berater des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, sagte gegenüber CNN, zwischen Erdoğan und Trump hätte Einigkeit über die Militäroperation geherrscht: 

Präsident Trump und Präsident Erdoğan haben eine Einigung darüber erzielt, was genau diese Operation ist. 

Die kurdischen Einheiten halten rund 12.000 IS-Kämpfer in sieben, teils provisorischen Gefängnissen nahe der türkischen Grenze gefangen. Von diesen 12.000 sollen 4.000 aus dem Ausland stammen. Humanitäre Organisationen warnen, dass die türkische Militäroperation 30.0000 Menschen zur Flucht zwingen könnte. 

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