icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Einmischung in Hongkong unerwünscht: Chinesischer Botschafter mahnt deutsche Politiker

Einmischung in Hongkong unerwünscht: Chinesischer Botschafter mahnt deutsche Politiker
Der Hongkong-Aktivist Joshua Wong bei einer Pressekonferenz, Berlin, Deutschland, 11. September 2019.
Joshua Wong wurde in Berlin von Politikern als Held empfangen. Die Regierung in Peking zeigt sich schockiert über das Verhalten der deutschen Politiker. Der chinesische Botschafter in Deutschland verurteilt deren Haltung und verbietet sich jede Einmischung.

Der chinesische Botschafter in Deutschland, Wu Ken, verurteilte den Empfang, den man dem Hongkonger Oppositionellen Joshua Wong bereitet hatte. Damit mische sich Berlin in Angelegenheiten Hongkongs ein. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte Wong auf einer Veranstaltung der Bild-Zeitung hofiert. Peking reagierte verärgert und bestellte den deutschen Botschafter ein. Die Regierung habe sich zu diesem Schritt entschlossen, um ihrer "tiefen Unzufriedenheit" Ausdruck zu verleihen.

Seit Wochen wird in Hongkong protestiert. Ein geplantes Auslieferungsgesetz hatte die Massendemonstrationen ausgelöst. Damit fürchten manche Hongkonger Bürger den Verlust ihres Status als Sonderwirtschaftszone und die Auslieferung politisch Andersdenkender an Peking.

Das Gesetz ist derweil vom Tisch, die Proteste jedoch gehen weiter. Unter die Proteste mischt sich auch Hongkongs Mafia. Anwohner sind in Sorge, Opfer der Gewalt zu werden. Regierung und Opposition beschuldigen sich gegenseitig, für die Gewaltausbrüche verantwortlich zu sein.  

Wu verwies in einer Pressekonferenz in der chinesischen Botschaft auf die kriminellen Handlungen radikaler Demonstranten, die im Namen "der Demokratie" begangen würden: 

Einige deutsche politische Kräfte und Politiker behandelten diese Gewaltagitatoren jedoch als ehrenwerte Gäste. Sie verfügen entweder über wenig Grundkenntnisse über Hongkong oder versuchen, ihr eigenes politisches Kapital zu erlangen. 

Deutschland sollte die Souveränität Chinas respektieren. Die deutschen Medien würden nur voreingenommen und einseitig über die Situation in Hongkong berichten. 

Mehr zum Thema - Joshua Wong in Berlin: Deutschlands Flirt mit Radikalen

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen