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US-Beamter bestätigt New York Times: Israel hat in den letzten Tagen Ziele im Irak angegriffen

US-Beamter bestätigt New York Times: Israel hat in den letzten Tagen Ziele im Irak angegriffen
Mitglieder der PMF-Streitkräfte, Taza, Irak, 28. Juni 2019.
Die Iran-nahen PMF-Streitkräfte im Irak sehen Israel und die USA hinter den Angriffen auf ihre Militärstützpunkte und Waffenmunitionslager. Nun bestätigte ein Vertreter der US-Regierung der New York Times, Israel habe in den "letzten Tagen einige Angriffe" im Irak durchgeführt.

Am Mittwoch beschuldigten die PMF (Popular Mobilization Forces) die Vereinigten Staaten und Israel, für Explosionen in ihren Waffenlagern und Stellungen im Irak verantwortlich zu sein. Von israelischer Seite gab es in Bezug auf die Angriffe auf PMF-Stellungen im Irak nur eine vage Aussage. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die Involvierung seines Landes in die Angriffe bisher nur angedeutet: 

Wir arbeiten – nicht nur, wenn es nötig ist, wir operieren in vielen Bereichen gegen einen Staat, der uns vernichten will. Natürlich gab ich den Sicherheitskräften freie Hand und wies sie an, alles Notwendige zu tun, um die Pläne des Iran zu durchkreuzen. 

Das Pentagon hatte jegliche Involvierung abgestritten. 

Mitglieder der PMF (Popular Mobilization Forces), Basra, Irak, 31. Januar 2019.

Die PMF sind eine mehrheitlich schiitische paramilitärische Dachorganisation, die zum Kampf gegen den IS gegründet wurde. 

Israel, so der Bericht in der New York Times, der sich auf die Aussagen eines nicht namentlich genannten US-Regierungsvertreters stützt, sei besonders für den Angriff vom 19. Juli auf eine Basis nördlich von Bagdad verantwortlich. Diese Basis wurde, so der Vorwurf, von der Iranischen Revolutionsgarde genutzt, um "Waffen nach Syrien zu transportieren". Bei dem Angriff wurden Lenkflugkörper mit einer Reichweite von 200 Kilometern zerstört. Und der Angriff selbst soll vom Irak aus gesteuert worden sein. 

Israel habe damit "die Grenzen überschritten" und riskiert, dass das US-Militär den Irak verlassen muss. Die PMF drohten den Vereinigten Staaten, man werde sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Waffen verteidigen. Als Vorsichtsmaßnahme ordnete der irakische Premierminister Adil Abd al-Mahdi an, dass die PMF deren gesamte Munition in Gebiete außerhalb der Städte bringen. Fortan brauchen alle Spezialflugmissionen – sei es vonseiten der irakischen oder fremder Einheiten – eine Erlaubnis durch den Premierminister. Nachforschungen hatten ergeben, dass ein Angriff auf PMF-Lager mit einer Drohne durchgeführt wurde. 

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