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Kampf gegen Huawei: Britischer Chipdesigner und Panasonic folgen dem Boykott durch die USA

Kampf gegen Huawei: Britischer Chipdesigner und Panasonic folgen dem Boykott durch die USA
Huawei-Firmenlogo, Forschungszentrum Shanghai, China, 22. Mai 2019
Der britische Chipdesigner ARM und das japanische Unternehmen Panasonic schließen sich dem Boykott gegen Huawei an. Die USA untersagten Huawei letzte Woche den Kauf von Technologie oder Materialien, die zu 25 Prozent und mehr aus den USA stammen.

Um die Prozessoren für den Betrieb der Huawei-Smartphones herzustellen, nutzte der chinesische Telekommunikationsgigant bisher Entwürfe der britischen Firma ARM. Diese jedoch beinhalten US-Technologie, und daher folgte das Unternehmen den US-Auflagen. ARM wies seine Mitarbeiter an, "alle laufenden Verträge, Supportansprüche und offenen Verträge" mit Huawei einzustellen. In einer Erklärung des Unternehmens hieß es:

ARM hält sich an die neuesten Beschränkungen der US-Regierung und führt laufende Gespräche mit den zuständigen US-Regierungsbehörden, um sicherzustellen, dass wir die Vorschriften einhalten.

(Archivbild). Ein Handymodel der Firma Huawei.

Auch das japanische Unternehmen Panasonic stellt Komponenten her, die in Huawei-Smartphones genutzt werden. Einige dieser Komponenten werden nicht mehr an Huawei geliefert. Von dem chinesischen Unternehmen hieß es schon zuvor, man habe sich auf den Ernstfall vorbereitet. Die USA werfen Huawei vor, im Auftrag der chinesischen Regierung Spionage zu betreiben, und wollen Huawei die Teilnahme am 5G-Ausbau verbieten. 

Australien und Neuseeland schlossen Huawei aufgrund von "Sicherheitsbedenken" bereits vom Bieten um 5G-Netzwerklizenzen aus. Auch Seoul spürt nach Berichten nun den Druck aus Washington. Den US-Forderungen nachzukommen, könnte jedoch zu Problemen für die südkoreanische Wirtschaft führen, denn China ist der größte Exportmarkt. Welche Auswirkungen eine negative Haltung Südkoreas gegenüber China haben kann, bekam Seoul bereits im Zuge der Aufstellung des THAAD-Raketenabwehrsystems in Südkorea zu spüren. Die Firma Lotte hatte einem Landtausch zugestimmt und für die THAAD-Aufstellung einen Golfplatz zur Verfügung gestellt. Lotte wurde daraufhin von chinesischen Kunden gemieden, zahlreiche Geschäfte des Unternehmens in China wurden durchsucht und geschlossen. Es kamen weniger Touristen nach Südkorea. 

Am Dienstag musste sich die US-Regierung dazu entschließen, Huawei eine 90-Tages-Lizenz für den Erwerb von US-Gütern zu genehmigen, um einem Engpass für Kunden in den Vereinigten Staaten entgegenzuwirken. 

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