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Iranischer Außenminister Dschawad Sarif: Halten uns trotz inakzeptabler US-Sanktionen zurück

Iranischer Außenminister Dschawad Sarif: Halten uns trotz inakzeptabler US-Sanktionen zurück
Der iranische Außenminister Dschawad Sarif mit dem japanischen Premierminister Shinzō Abe, Tokio, Japan, 16. Mai 2019.
Der iranische Außenminister Dschawad Sarif sagte am Donnerstag bei einem Besuch in Tokio, seine Regierung halte sich zurück und komme weiterhin den Auflagen des Nuklearabkommens nach. Die US-Sanktionen nannte er "inakzeptabel". Der Iran hatte einen Teilausstieg aus dem Nuklerabkommen erklärt.

Die Äußerung des iranischen Außenministers Dschawad Sarif fiel während seines Besuchs bei der japanischen Regierung in Tokio. Dort traf er auf seinen japanischen Amtskollegen Tarō Kōno sowie auf Premierminister Shinzō Abe. Vor den US-Sanktionen gegen den Iran war Japan einer der Hauptabnehmer iranischen Öls. Sarif:

Wir denken, dass die Eskalation durch die Vereinten Staaten inakzeptabel und überflüssig ist .  

Abe teilte die Sorgen Sarifs, dass die Situation im Nahen Osten "sehr angespannt" sei. 

Der Abzug von mehreren Hundert Angestellten der US-Botschaft aus dem Irak und die Angriffe auf vier Öltanker am Sonntag im Golf schüren die Angst vor einer Eskalation des Konflikts. Lediglich das Notfallpersonal der US-Botschaft verbleibt im Irak. Deutschland und die Niederlande erklärten, ihre Botschaften blieben geöffnet, allerdings würden die Trainingsprogramme des irakischen Militärs ausgesetzt. 

Am Dienstag hieß es zudem aus Saudi-Arabien, Drohnen hätten zwei Ölförderungsstationen angegriffen. Wer für die beschädigten Öltanker und die Drohnenagriffe verantwortlich ist, ist nicht bekannt. Der israelische Mossad hatte vor Angriffen auf US-Militärs und Alliierte durch iranische Kräfte und deren Stellvertreter gewarnt. Neben dem Flugzeugträger Abraham Lincoln entsandten die USA eine Bomberstaffel in die Region. Der US-Außenminister eilte nach Bagdad – statt wie angekündigt nach Berlin. In Brüssel traf er sich mit Vertretern der EU. Bei seinen Terminen bestimmte das Thema Iran die Agenda. Für den Iran ist die Behinderung des Ölexports eine rote Linie. Die Regierung drohte immer wieder damit, die Straße von Hormus zu schließen und damit eine der wichtigen Seehandelsrouten für den internationalen Seehandel zu blockieren.

Der britische Außenminister Jeremy Hunt fürchtet, dass die USA und der Iran versehentlich in einen kompromisslosen Krieg stolpern könnten. Nach Aussagen von Pompeo und der iranischen Regierung wollen beide Seiten einen Krieg vermeiden. Pompeo machte jedoch die Einschränkung, dass bei "Angriffen auf die US-Interessen" eine entsprechende Antwort folgen würde. 

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