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"Auf der falschen Seite der Geschichte" – USA wüten gegen Serbien wegen Haltung zu Venezuela

"Auf der falschen Seite der Geschichte" – USA wüten gegen Serbien wegen Haltung zu Venezuela
Gil und Dačić bei ihrem Treffen am Dienstag
Der US-Botschafter in Belgrad ist wütend auf Serbien. Die Serben weigern sich, den Kurs der USA in Venezuela mitzutragen und den selbsternannten Übergangspräsidenten Guaidó anzuerkennen. Die venezolanische Regierung zeigt sich dagegen dankbar.

Der US-amerikanische Botschafter in Belgrad, Kyle Scott, hat Serbien für seine Haltung zum Konflikt in und um Venezuela scharf kritisiert. Auf Twitter schrieb Scott am Mittwoch:

Das venezolanische Volk hungert unter der diktatorischen Herrschaft des illegalen Regimes. Mehr als 50 Länder Lateinamerikas, Nordamerikas und Westeuropas unterstützen das venezolanische Volk und den Interimspräsidenten Juan Guaidó. Serbien ist auf der falschen Seite der Geschichte.

Der serbische Außenminister Ivica Dačić war am Dienstag in Belgrad mit dem stellvertretenden Außenminister Venezuelas, Yván Gil, zusammengetroffen. Dačić erklärte bei dem Treffen, dass Belgrad die Schwierigkeit der Lage in Venezuela erkenne und den Dialog als Weg zur dauerhaften Beilegung der Krise sehe. Serbiens Politik basiere auf der Grundlage des Völkerrechts, das die Nichteinmischung in die internen Angelegenheiten souveräner Staaten und die friedliche Beilegung von Streitigkeiten vorsehe.

Gil verglich das Vorgehen der USA gegen Venezuela mit dem gegen Serbien vor 20 Jahren. Die Serben wüssten um die verheerende Wirkung ökonomischer Sanktionen. Der Vizeminister bedankte sich bei den Serben für die Unterstützung der rechtmäßigen Regierung Venezuelas.

Auch in den Kommentaren unter dem Tweet des Botschafters wurden Parallelen zwischen Venezuela und Serbien gezogen. Die Mehrzahl der Kommentierenden stellte die angeblich humanitären Motive der USA in Frage und beklagte die Bevormundung durch den Botschafter.

Mehr zum Thema - Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags: "Anerkennung Guaidós völkerrechtlich fraglich"

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