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Zum Schutz vor dem Iran: USA und Saudi-Arabien streben 15-Milliarden-Dollar-Waffengeschäft an

Zum Schutz vor dem Iran: USA und Saudi-Arabien streben 15-Milliarden-Dollar-Waffengeschäft an
Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, US-Präsident Donald Trump, in Riad, Saudi-Arabien, 20. Mai 2017.
Insgesamt 44 THAAD-Raketenwerfer, Raketen und THAAD-Ausrüstungen will Saudi-Arabien für 15 Milliarden Dollar von den USA erwerben. Der Geschäftsabschluss ist durch eine Erklärung von Vertretern beider Seiten einen Schritt näher gerückt. Dies diene dem Schutz vor dem Iran.

Saudi-Arabien bleibt Hauptabnehmer von US-Waffen. Das US-THAAD-System vom Hersteller Lockheed Martin wird Riad 15 Milliarden Dollar kosten. Hierzu unterschrieben Vertreter des saudischen Königshauses und der Regierung Washingtons Anfang der Woche eine Übereinkunft. Teil des Pakets sind Raketenwerfer, Raketen und THAAD-Ausrüstung. 

Verkleidet als Donald Trump und Mohammad bin Salman protestieren Aktivisten vor dem US-Außenministerium in Washington und fordern Sanktionen gegen Saudi-Arabien.

Aufrüstung Saudi-Arabiens zum Schutz vor dem Iran 

Die CNBS-Nachrichten zitieren einen nicht benannten Sprecher des Außenministeriums zu den Verkäufen:

Nach Abschluss der erforderlichen Kongressmitteilungen im Jahr 2017, gefolgt von monatelangen Verhandlungen, markieren die Unterschriften von Angebots- und Akzeptanzbriefen einen weiteren Schritt hin zum Schutz der Vereinigten Staaten und der regionalen Partner vor Raketen aus dem Iran. 

Die Aufrüstung Saudi-Arabiens diene auch der nationalen Sicherheit der USA gegen die "zunehmende Bedrohung durch ballistische Raketen des iranischen Regimes und den vom Iran unterstützten extremistischen Gruppen". 

Im August hatte Saudi-Arabien einen Schulbus im Jemen bombardiert. Durch die Bombe aus US-Herstellung starben 40 Kinder, viele wurden verletzt. Auch nach diesem Ereignis und dem Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi, in welchen der saudische Kronprinz verwickelt sein soll, erklärte der US-Präsident Donald Trump, dass Waffenverkäufe nicht eingestellt werden würden. Saudi-Arabien hatte die USA vor Konsequenzen gewarnt, sollte die US-Regierung mit Repressalien reagieren.

Zwischen 2013 und 2017 machten die Waffenverkäufe der USA nach Saudi-Arabien 18 Prozent aus. Donald Trump sagte, er wolle die Waffenverkäufe weiterlaufen lassen, um in den USA keine Arbeitsplätze zu gefährden: 

Ich erzähle ihnen, was ich tun möchte. Boeing, Lockheed, Raytheon, all diese (Unternehmen). Ich möchte die Jobs nicht antasten. Ich möchte eine solche Bestellung nicht verlieren. 

 

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