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Vater angeblicher russischer Spionin Butina: Ihre Haftbedingungen in den USA weitgehend akzeptabel

Vater angeblicher russischer Spionin Butina: Ihre Haftbedingungen in den USA weitgehend akzeptabel
Die russische Staatsbürgerin Maria Butina, die im Frühsommer in den Vereinigten Staaten verhaftet wurde, hat ihre Haftbedingungen als akzeptabel beschrieben. Das berichtete jetzt der Vater der jungen Beschuldigten, Waleri Butin, gegenüber Journalisten.

Die russische Waffenrechts-Aktivistin, die in den USA aufgrund eines Spionagevorwurfs inhaftiert wurde, soll nach Angaben ihres Vaters ihre Haftbedingungen akzeptabel finden.

"Sie sagte per Telefon, dass ihre Haftbedingungen akzeptabel sind, sie bekommt normales Essen, die einzige Schwierigkeit ist ihr Tagesregime", sagte er und fügte hinzu:

Wegen Spionagevorwurfs von den US-Behörden inhaftiert: Maria Butina

Aufgrund der administrativen Abschottung, die ihr auferlegt wurde, muss sie bis nach Mitternacht wach bleiben. Mit anderen Worten, sie darf nur gegen 1:00 Uhr nachts Washingtoner Zeit (8:00 Uhr Moskauer Zeit) telefonieren.

Butinas Verteidigung besteht darauf, dass sie unter Hausarrest gestellt und lediglich ihr Aufenthaltsort elektronisch überwacht werden solle. Das Datum einer gerichtlichen Verhandlung über eine mögliche Verlegung der Russin in den Hausarrest wurde noch nicht festgelegt, erklärte ihr Anwalt Robert Driscoll der Nachrichtenagentur TASS am Freitag.

Mehr zum Thema - Ein "missverstandener" Fall: Anwalt der angeblichen russischen Spionin im Exklusiv-Interview

Waleri Butin wies darauf hin, dass er keinen direkten Kontakt zu dem Anwalt habe. Er fügte hinzu, dass seine Tochter in den Vereinigten Staaten bleiben werde, bis sie ihre Unschuld bewiesen habe:

Das hat sie von Anfang an geplant: Sie ist absolut sicher, dass sie unschuldig ist, dass sie die US-Gesetzgebung in keiner Weise verletzt hat. Sie wird nicht gehen, bis sie das bewiesen hat.

Maria Butina wurde am 15. Juli in Washington, D.C. verhaftet, also am Vorabend des Gipfeltreffens zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump in Helsinki. Die junge russische Frau, die eine Aktivistin für den Waffenbesitz ist, wird seitdem der Verschwörung beschuldigt, und zwar wegen Aktivitäten im Interesse eines ausländischen Staates.

Die Ermittler behaupten, dass sie an derartigen Handlungen beteiligt gewesen sei, ohne sich zuvor beim US-Justizministerium als ausländischer Agent registrieren zu lassen. Das Gericht hat sie bis zu einer Sitzung am 10. September in Untersuchungshaft genommen.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat in einem Telefongespräch mit US-Außenminister Michael Pompeo am 21. Juli die sofortige Freilassung von Butina gefordert. Er beschrieb die Anschuldigungen gegen sie als erfunden.

Butina ging in die Vereinigten Staaten, um Internationale Beziehungen zu studieren. Im vergangenen Frühjahr erhielt sie einen Master-Abschluss an der American University in Washington.

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