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Ex-Pink-Floyd-Sänger Roger Waters bei Konzert: Weißhelme sind Propagandawerkzeug des Westens

Ex-Pink-Floyd-Sänger Roger Waters bei Konzert: Weißhelme sind Propagandawerkzeug des Westens
Roger Waters während eines Auftritts im Staples Center in Los Angeles, USA.
Der englische Sänger Roger Waters, ehemals Mitglied von Pink Floyd und jetzt Solokünstler, stellte die umstrittenen Weißhelme während eines Konzerts mit den Worten bloß, dass sie "nur existieren, um Propaganda für Dschihadisten und Terroristen zu machen".

Waters richtete die klaren Worte am Freitag während eines Gigs in Barcelona an seine Fans, als die USA, Großbritannien und Frankreich einen Angriff auf Syrien vorbereiteten, der auf Berichten der Weißhelme basierte. Eine Woche zuvor hatte die Gruppe Fotos und Filmmaterial von dem veröffentlicht, was offenbar einer Chemiewaffenangriff der syrischen Regierung auf die Stadt Duma bei Damaskus darstellen sollte. Der Stadtteil wurde von der sogenannten "Armee des Islam" gehalten.

An das Publikum gerichtet, sagte Waters, jemand habe ihn gebeten, auf der Bühne über Duma und den angeblichen chemischen Angriff zu sprechen. Der Sänger sagte, dass diese Person und er sehr unterschiedliche Meinungen über die Situation in Syrien hätten.

"Die Weißhelme sind eine Fake-Organisation, die nur existiert, um Propaganda für Dschihadisten und Terroristen zu machen. Das glaube ich. Wir haben gegensätzliche Überzeugungen", erklärte er, wie in einem Video aus der jubelnden Menge zu sehen ist.

Der Konflikt zwischen Anhängern und Gegnern des Präsidenten Baschar al-Assad entzweit auch die syrische Einwanderercommunity in den USA.

Waters erklärte, warum er die von den Weißhelmen geförderte Sache nicht unterstütze. "Wenn wir auf die Propaganda der Weißhelme und anderer hören würden, würden wir unsere Regierungen dazu zu ermutigen, Bomben auf Menschen in Syrien zu werfen. Das wäre ein Fehler von monumentalem Ausmaß für uns Menschen", erklärte er.

"Was wir tun sollten, ist, unsere Regierungen davon zu überzeugen, keine Bomben auf Menschen zu werfen. Und schon gar nicht, solange wir nicht alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt haben, damit wir eine klare Vorstellung davon haben, was wirklich vor sich geht", fügte er hinzu. "Weil wir in einer Welt leben, in der Propaganda wichtiger zu sein scheint als die Realität dessen, was wirklich vor sich geht."

Waters forderte die Menschen auf, "über Grenzen, Religionen und Nationalitäten hinweg" gemeinsam die Erde zu einem besseren Ort zu machen.

Die Weißhelme geben an, eine Zivilschutzorganisation sein, die in Teilen Syriens unter der Kontrolle verschiedener bewaffneter Gruppen, einschließlich Islamisten, gegen die Zentralregierung in Damaskus operiert. Sie wird von mehreren westlichen Ländern, darunter den USA und Großbritannien, finanziert. Die Gruppe wurde von den westlichen Medien vielfach gelobt und ein Dokumentarfilm darüber sogar mit einem Oscar ausgezeichnet.

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Bei mehreren Gelegenheiten wurden Mitarbeiter der "White Helmets" dabei ertappt, fragwürdige Dinge zu tun, öffentliche Hinrichtungen zu unterstützen oder Rettungsaktionen zu stellen. Kritiker behaupten, dass die Rettungsaktionen nur eine Tarnung seien, um die wirkliche Aufgabe zu verschleiern: die Produktion von Fotos und Filmmaterial, das für die Gegner von Damaskus günstig ist und eine Rechtfertigung für militärische Aktionen gegen die syrischen Regierungstruppen darstellt. Menschen in Gebieten, die von der Regierung von Dschihadisten zurückerlangt wurden, bestätigen solche Behauptungen.

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