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Französische Verteidigungsministerin Parly zu Besuch in Mali: Gemeinsame Streitkräfte im Fokus

Französische Verteidigungsministerin Parly zu Besuch in Mali: Gemeinsame Streitkräfte im Fokus
Frankreich ist in Mali bestrebt eine gemeinsame Streitkraft zu etablieren.
Am 01. Januar fand der Besuch von der französischen Verteidigungsministerin in Sévaré, Mali, zum Zentralkommando der G5 Task Force statt. Die finanziellen Mittel und die Aufstellung der Truppen waren zentrale Themen der Agenda der Ministerin.

Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly hat am 01. Januar 2018 den Zentalen Kommandoposten der Streitkräfte der G5 Sahel Gruppe in Sévaré, Mali besucht. Parly war zuvor am 31. Dezember zum französichen Außenposten von Tessalit in einer Tour nach Mali angereist. Auch im Vorort Sévaré ist der malische General Didier Dacko, Kommandant der Streitkräfte des G5, gewesen.

Parly hat die neuen Anlagen des Zentralkommandos besucht, die für die regionale Armee zuständig sein werden. Die Ministerin hat die bisherigen Fortschritte in der Aufstellung der gemeinsamen Streitkräfte gelobt, doch auch darauf angedeutet, dass die Aufrüstung schneller ablaufen solle.

Es ist erforderlich in eine andere Dimension zu kommen, mit den der Gemeinsamen Streitkräften zur Verfügung gestellten Mittel. Wir werden in der maximalen Vereinfachung der Abläufe – der Finanzabläufe und der Verwaltungsabläufe – arbeiten, um dieser gemeinsamen Task Force zu erlauben, ihren Einsatz zu starten und zu funktionieren.

Der malische General Dacko erklärt, dass keine neuen Rekrutierungen vorgesehen seien.

Es sind Truppen, die schon vorhanden sind, und die organisiert werden müssen. Ich würde sagen dass die 5.000 Soldaten zur Verfügung stehen, diese stehen jedoch noch nicht dem Kommandanten der Gemeinsamen Task Force zur Verfügung“, erklärte er dem französischen Radiosender RFI.

Am 15. Januar 2018 wurde ein ministerielles Treffen zwischen den für Verteidigung zuständigen Vertretern der G5 Staaten in Paris einberufen.

Die Finanziellen Mittel sind auch von zentraler Bedeutung. Die Umkosten werden um die 423 Millionen Euro geschätzt. Davon haben zur Zeit die EU 50 Millionen, Saudi Arabien 100 Millionen, die Vereinigten Emiraten 30 Millionen, die Niederlande 5 Millionen und die USA 60 Millionen Euro bereitgestellt.

Tatsache ist, dass nur 66 der 92 Kader bisher dem Zentralkommando unterstehen. Nicht alle Staaten haben ihren Anteil von Soldaten in dem Regionalkommando unter General Dacko bereitgestellet. Bis zur funktionellen Armee kann es noch eine Weile brauchen.  

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