icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

"Wir putschen, gegen wen immer wir wollen": Elon Musk erntet Twitter-Sturm für Bolivien-Kommentar

"Wir putschen, gegen wen immer wir wollen": Elon Musk erntet Twitter-Sturm für Bolivien-Kommentar
"Wir putschen, gegen wen immer wir wollen", kommentierte Tesla-CEO Elon Musk am Freitag. (Symbolbild)
Mit seinen Einlassungen über den Staatsstreich in Bolivien sorgte Tesla-Chef Musk für einen Sturm der Empörung. Einige warfen dem US-Milliardär vor, dass er den Umsturz im Andenland offenbar begrüße. Andere hingegen wollen einen Scherz in den Äußerungen erkannt haben.

Zunächst war sich Musk auf Twitter sicher, dass ein weiteres Konjunkturpaket der US-Regierung nicht im besten Interesse der Bevölkerung sei.

Ein User greift den Kommentar des Unternehmers auf und schreibt, dass es ebenfalls nicht im besten Interesse, allerdings der Bolivianer gewesen sei, dass die ehemalige bolivianische Regierung Opfer eines Staatsstreichs geworden sei, damit auch US-Unternehmer wie Musk Zugriff auf das Lithium des Landes erhalten.

Wissen Sie, was nicht im besten Interesse der Menschen war? Dass die US-Regierung einen Putsch gegen Evo Morales in Bolivien organisierte, damit Sie an das Lithium gelangen.

Daraufhin kommentierte der US-Milliardär:

Wir werden putschen, gegen wen immer wir wollen! Finden Sie sich damit ab!

Damit löste Musk eine Welle der digitalen Entrüstung aus.

So behauptete der Journalist Max Blumenthal, dass Musks unverzeihlicher Tweet "dem bolivianischen Lithium-Putsch praktisch Anerkennung zollte".

Elon Musk, König der "erneuerbaren" Energien, zollt dem bolivianischen Lithium-Putsch Anerkennung, nur Monate nach der Planung eines Treffens mit Bolsonaro im Vorfeld einer Tesla-Fabrik im lithiumreichen Brasilien.

Einige Twitter-Nutzer bezeichneten Musks Einlassung als "leichtfertig", "mörderisch und "grausam", um dann mit Ironie dessen "erfrischende Offenheit" anzuerkennen.

Eine Erinnerung daran, dass Elon Musk ein Faschist ist, der den Imperialismus liebt, den mörderischen Militärputsch in Bolivien (das über einen der größten Lithiumvorräte der Welt verfügt) unterstützte und sich damit brüstet: 'Wir werden putschen, gegen wen immer wir wollen! Finden Sie sich damit ab'", kommentierte der US-Journalist Ben Norton.

Doch nicht alle wollten einen Offenbarungseid und eine Entgleisung in Musks Tweet erkennen. Einige Nutzer argumentierten, dass Musk nur gescherzt habe, auch wenn er dabei die Grenzen des guten Humors weit hinter sich gelassen habe.

Ich verstehe, dass dies ein Witz sein soll, aber der ist wirklich schlecht. Unschuldige Menschen leiden, wenn es zu von den USA unterstützten Militärputschen kommt. Sie machen sich über dieses Leiden lustig", war ein Nutzer überzeugt.

In einer weiteren Twitter-Meldung gab Musk dann an, Lithium für seine Unternehmen aus Australien zu beziehen.

Boliviens ehemaliger Präsident Evo Morales trat im vergangenen November nach Vorwürfen des Wahlbetrugs zurück und floh aus dem Land. In einem Interview mit RT bezeichnete er die Ereignisse als "Putsch", der darauf abzielt, eine für die USA genehme Regierung einzusetzen und sich der bolivianischen Lithiumreserven – die zu den größten der Welt gehören – zu bemächtigen.

Evo Morales im Exklusiv-Interview: "Lithium war ein wichtiger Faktor beim Staatsstreich"

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen