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"Wir sind Euer Albtraum": Iran bestätigt "unterirdische Raketenstädte" entlang eigener Küste

"Wir sind Euer Albtraum": Iran bestätigt "unterirdische Raketenstädte" entlang eigener Küste
Eine Rakete trifft während eines iranischen Manövers ihr Ziel. Wie ein Brigadegeneral der Iranischen Revolutionsgarde nun enthüllte, verfüge der Iran über "unterirdische Raketenstädte" entlang seiner südlichen Küste.
Entsprechende Gerüchte kursieren seit Jahren. Nun bestätigte ein iranischer Brigadegeneral deren Existenz. Demnach erstrecken sich über die gesamte iranische Südküste gigantische unterirdische Militäranlagen mit zehntausenden Militärangehörigen. Für die Zukunft kündigte der General weitere Überraschungen an.

Irans Streitkräfte verfügen über "unterirdische Raketenstädte" entlang der gesamten Südküste des Landes. Das erklärte der Kommandeur der Marine der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC).

Ist ein israelischer Cyberangriff für die Explosion in der iranischen Nuklearanlage von Natanz verantwortlich? Symbolbild vom 22.08.2019

Brigadegeneral Alireza Tangsiri äußerte sich am Sonntag zum Thema und merkte an, dass die maritimen Anlagen sowohl Marineschiffe als auch Raketenanlagen beherbergten.

Wir [die iranischen Streitkräfte] haben unterirdische Städte, die sowohl Schiffe als auch Raketen beherbergen. Unsere gesamte Küstenlinie ist mit verschiedenen Arten von Waffensystemen ausgestattet", erklärte Kommandeur Tangsiri.

Tangsiri betonte, dass die südliche iranische Küstenlinie mit Waffensystemen ausgerüstet worden sei, "ohne großes Aufheben darum zu machen".

Zudem verwies der iranische Top-Militär darauf, dass die Marine der IRGC eine sogenannte Basidsch-Einheit (von Freiwilligen und Reservisten) gebildet habe, die entlang der 2.200 Kilometer langen Küstenlinie (ohne die iranischen Inseln) stationiert sei. Demnach seien bisher 428 Flottillen, darunter mehr als 23.000 Militärangehörige, an dem Bollwerk aktiv.

"Der Feind" wisse, dass es unterirdische Städte "entlang der Küsten des Persischen Golfs und Makrans" gäbe, die der iranischen Armee und der IRGC unterstünden, "aber er hat keine genauen Informationen darüber", ergänzte der iranische Brigadegeneral.

Eine andere Sache, die ich (den Feinden) mit Sicherheit sagen kann, ist, dass wir überall im Persischen Golf und im Golf von Oman und (...) an Orten präsent sind, die Sie sich nicht einmal vorstellen können. Wir sind Ihr Albtraum", fügte Tangsiri hinzu.

Er betonte, dass die Marine der IRGC im Persischen Golf über das volle Informationskommando verfüge und den Standort jedes Schiffes von seiner Einfahrt durch die Straße von Hormus bis zu seiner Ausfahrt genau kenne und überwache.

Dies ist nicht nur ein Spruch. Wir haben Langstreckenraketen, und sie [die Gegner des Iran, Anm. d. Red.] sollten auf weitere Nachrichten über Langstreckenraketen und Schiffe warten, die sie sich nicht einmal vorstellen können", prophezeite Tangsiri.

Im April warnte der Oberbefehlshaber der IRGC, Generalmajor Hossein Salami, davor, dass die Islamische Republik Iran US-Schiffe ins Visier nehmen werde, wenn diese die Sicherheit der Schiffe oder Kriegsschiffe seines Landes gefährden sollten.

Wir erklären ihnen gegenüber, dass wir bei der Verteidigung unserer nationalen Sicherheit, der Seegrenzen und unserer Interessen absolut und ernsthaft entschlossen sind und dass jeder Schritt (gegen uns) effektiv und schnell mit einer entschiedenen, wirksamen Reaktion beantwortet wird", hatte Salami zu Protokoll gegeben.

Im Mai ereignete sich im Persischen Golf ein Zwischenfall zwischen den Seestreitkräften der USA und des Irans. Nach iranischen Angaben drang die US-Marine in iranische Hoheitsgewässer ein, obwohl sie im Voraus vor diesem Schritt gewarnt worden war.

Sie waren in unser Übungsgelände eingedrungen, während bereits angekündigt worden war, dass dort Manöver abgehalten würden. Daher wurde ihnen befohlen, das Gebiet zu verlassen", erklärte Tangsiri.

US-Präsident Donald Trump steht ganz oben auf einer Liste von 36 Personen, die die Iraner im Zusammenhang mit der Ermordung des Generalmajors Qassem Soleimani vor Gericht bringen möchten (Bild vom 25. Juni).

Nach Angaben des Brigadegenerals würden jegliche Bewegungen der US-Truppen im Persischen Golf und im Meer von Oman genau studiert und analysiert.

Bereits vor dem Zwischenfall im Mai hatte das Zentralkommando der US-Marine behauptet, dass elf Schiffe der IRGC bis zu sechs US-Schiffe im Persischen Golf "belästigt" hätten. US-Präsident Trump hatte daraufhin die US-Marine angewiesen, alle "iranischen Kanonenboote" zu beschießen und zu zerstören, wenn sie "unsere Schiffe auf See belästigen".

Ich habe die US-Marine angewiesen, alle iranischen Kanonenboote abzuschießen und zu zerstören, wenn sie unsere Schiffe auf See belästigen", hatte Trump gepoltert.

Die Behauptungen der US-Regierung waren von iranischen Beamten als "vollkommen haltlos" zurückgewiesen worden. In einer Stellungnahme der IRGC wurden die US-Vorwürfe als "Hollywood-Märchen" bezeichnet. Im Einzelnen sei demnach darlegt worden, dass sich der Vorfall ereignet habe, nachdem ein US-amerikanisches Schiff wiederholt ein iranisches Boot "schikaniert hatte".

Zuletzt erreichten die Spannungen zwischen Washington und Teheran einen neuen Höhepunkt, als fünf iranische Öltanker erfolgreich Venezuela anliefen – trotz Drohungen und Sanktionen aus Washington.

Bereits im vergangenen Jahr hatte ein Spitzenkommandeur der IRGC, Amir-Ali Hajizadeh, erklärt, dass der Iran bereits seit über 30 Jahren zu defensiven Zwecken an seinen unterirdischen Raketenanlagen arbeite.

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