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Berlin: Bereits 65 IS-Kämpfer aus Syrien in die Hauptstadt zurückgekehrt

Berlin: Bereits 65 IS-Kämpfer aus Syrien in die Hauptstadt zurückgekehrt
Ein Kämpfer der irakischen Streitkräfte steht im November 2017 in der Provinz Salaheddin an der irakische Grenze zu Syrien. Zuvor kam es zu Gefechten mit verbliebenen Kämpfern der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) in dieser Region.
Berlins Innenstaatssekretär präsentierte offizielle Zahlen derjenigen Personen aus der Hauptstadt, die sich in den vergangenen Jahren der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) angeschlossen hatten. Mehrere Dutzend seien inzwischen nach Berlin zurückgekehrt.

Aus ganz Deutschland seien 1.050 Islamisten in die Türkei, nach Syrien oder in den Irak ausgereist, hieß es am Mittwoch im Ausschuss für Verfassungsschutz des Berliner Abgeordnetenhauses. Allein aus der Hauptstadt hätten sich einst 135 Personen in die Kampfgebiete aufgemacht und sich dort der Terrororganisation "Islamischer Staat" angeschlossen, erklärte der Berliner Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD). Davon waren demnach drei Viertel Männer und weniger als zehn im jugendlichen Alter.

Erna Solberg, hier bei einer Pressekonferenz am 20.01.2020 in Oslo, ist seit 2013 norwegische Ministerpräsidentin.

Weiterhin sollen demnach 20 Berliner IS-Anhänger in Syrien oder den umliegenden Kriegsgebieten ums Lebens gekommen sein, 65 seien inzwischen in die deutsche Hauptstadt zurückgekehrt. Teile derer besäßen Kampferfahrung und seien von der Polizei als islamistische Gefährder eingestuft worden. Dem Innenstaatssekretär Akmann zufolge würden diese Personen entsprechend observiert.

122 Personen mit Beziehungen zum IS nach Deutschland zurückgekehrt

Im Bundesland Berlin kümmere man sich mit einem "strukturierten Rückkehrmanagement" um diese Rückkehrer – beginnend mit der Landung auf dem Flughafen bis zum möglichen Abschluss der Fälle, hieß es in einem Bericht vom rbb. Dazu gehörten Strafverfolgung, Beobachtung, Deradikalisierung und Prävention, die Betreuung von Kindern und anderen Familienangehörigen sowie die Unterstützung bei einer möglichen Reintegration.

Bereits im Januar wurde verlautbart, dass nach Angaben, die den Behörden Mitte November 2019 bekannt waren, 122 Personen mit Beziehungen zum IS nach Deutschland zurückgekehrt waren. Davon besaßen 57 ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft. Weitere 24 IS-Anhänger sind neben ihrer deutschen Staatsbürgerschaft noch im Besitz einer weiteren. 

Zu 67 der nach Deutschland zurückgekehrten Personen mit IS-Bezug liegen den Sicherheitsbehörden Erkenntnisse vor, wonach sie sich aktiv an Kämpfen in Syrien oder im Irak beteiligt oder hierfür eine Ausbildung absolviert haben", heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Mehr zum Thema"Wir sollten die Terroristen hart aber gerecht behandeln" – Jürgen Todenhöfer [DFP 31]

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