icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Gegen die eigene Bequemlichkeit – Kevin Kühnert kandidiert für SPD-Vorstand

Gegen die eigene Bequemlichkeit – Kevin Kühnert kandidiert für SPD-Vorstand
Juso-Chef Kevin Kühnert, Saarbrücken, 3. Mai 2019.
Die SPD sucht im Rahmen des Parteitags im Dezember nach einem neuen Vorstand. Als Kandidat, unabhängig davon, welches Duo Parteivorsitzende werde, erklärt sich Juso-Chef Kevin Kühnert bereit. Er habe nicht zwei Jahre Änderungen gefordert, damit diese andere erledigen.

Am Dienstag sind 42.5000 SPD-Parteimitglieder aufgerufen, ihre Stimme in der Stichwahl abzugeben. Für den Parteivorsitz sucht die SPD nach einer Doppelspitze aus zwei gleichberechtigten Kandidierenden, darunter mindestens eine Frau. Sie sollen der SPD frischen Wind einhauchen und die Partei aus den Wahlmiseren der letzten Zeit führen.

Gewinnen könnte das Duo von Saskia Esken und dem ehemaligen nordrhein-westfälischen Finanzminister Norbert Walter-Borjans oder Klara Geywitz gemeinsam mit Olaf Scholz. In der ersten Abstimmungsrunde lagen Scholz/Geywitz knapp vor Walter-Borjans/Esken.

Unfassbar: Verhöhnung der Opfer von Kritik und Faschismus.

Die Abstimmung läuft bis zum 29. November online und per Brief. Am 30. November sollen die Sieger bekanntgegeben werden. Diese müssen dann im Rahmen eines SPD-Parteitags bestätigt werden. Dabei sind die Delegierten angewiesen dem Votum der Mitglieder zu folgen, vorschreiben kann man es ihnen jedoch nicht.

Den Posten des Parteivorstands könnte sich Kevin Kühnert nun doch vorstellen. Dies teilte er der Süddeutschen Zeitung mit. Er wolle Verantwortung für die SPD übernehmen. Im August hatte er zunächst verkündet, er stünde hierfür nicht bereit. Kühnert schloss zugleich aus, Generalsekretär der Partei werden zu wollen.

Auf die Nachfrage, ob er sich den Posten des stellvertretenden Parteivorsitzenden vorstellen könne, sagte er:

Das würde ich zumindest nicht ausschließen, dass das passieren könnte. Wir müssen ja jetzt nicht um den heißen Brei herumreden. Na klar.

Eine Konfrontation mit einem potenziellen Parteivorsitzenden Scholz, dem Vizekanzler, sehe er als dessen Stellvertreter nicht heraufziehen:

Stärke kommt daraus, Unterschiedlichkeiten zuzulassen.

Auf Twitter schrieb Kühnert über den Einzug in den Parteivorstand: 

Einen anderen politischen Stil zu verfolgen heißt auch, dass man nicht taktiert sondern vorher klar sagt, was man tut - und was man nicht tut. Mit Blick auf die kommenden drei Wochen habe ich das heute getan.

(rt deutsch/dpa) 

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen