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Nach Thüringer Wahldebakel: Friedrich Merz greift CDU-Parteivorsitzende Kramp-Karrenbauer an

Nach Thüringer Wahldebakel: Friedrich Merz greift CDU-Parteivorsitzende Kramp-Karrenbauer an
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz, Düsseldorf, Deutschland, 28. November 2018.
Bei der Abstimmung zum CDU-Parteienvorsitz hatte Friedrich Merz das Nachsehen. Annegret Kramp-Karrenbauer gewann. Unter ihrem Vorsitz musste die CDU allerdings bereits vier Wahlniederlagen einstecken. Auf Twitter machte Merz nach der Thüringen-Wahl nun gegen AKK mobil.

Gewinner der Thüringen-Wahl ist die Linke mit Bodo Ramelow (31 Prozent der Stimmen), gefolgt von der AfD mit Björn Höcke (23,4 Prozent). Die CDU ging mit Mike Mehring ins Rennen, schaffte es nur auf den dritten Platz und erzielte nur noch den Zuspruch von 21,8 Prozent der Wähler. Insgesamt vier Wahlniederlagen musste die CDU unter dem Parteivorsitz von Annegret Kramp-Karrenbauer einstecken. Vor der gestrigen Thüringen-Wahl waren es Verluste bei der EU-Wahl, in Sachsen und in Brandenburg. Die Verluste von 11,7 Prozent in Thüringen stechen jedoch hervor. 

Friedrich Merz warnte die CDU daraufhin auf Twitter das schlechte Ergebnis könne nicht länger ignoriert werden:

Auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak räumte ein: 

Das ist ein bitterer Tag für die CDU. 

Neben Merz und Ziemiak kritisierte der CDU-Politiker Reiner Hasseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, in der Sendung Anne Will die CDU-Parteichefin und Verteidigungsministerin:

So eine Landtagswahl ist nicht ausgekoppelt aus dem Bundesgeschehen. Irgendwelche Marginalthemen oder Streitereien zwischen Außenminister und Verteidigungsministerien dominieren das Bild so sehr, dass es für die Wahlkämpfer vor Ort nicht leicht ist, durchzudringen.

Zum Auftakt der Wahl schrieb Kramp-Karrenbauer: 

Nach herber Wahlschlappe: CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring erklärt Ergebnis gegenüber RT:

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