icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Juso-Chef Kevin Kühnert zur SPD-Mitgliederbefragung: "Ich leide nicht an Größenwahn!"

Juso-Chef Kevin Kühnert zur SPD-Mitgliederbefragung: "Ich leide nicht an Größenwahn!"
Der Bundesvorsitzende der Jusos, Kevin Kühnert, hat sich in Berlin den Fragen der ausländischen Presse gestellt. Der Fokus lag auf Fragen nach der Zukunft der GroKo, dem fortdauernden Niedergang der SPD und den eigenen bundespolitischen Ambitionen. RT war dabei.

Kevin Kühnert, der Bundesvorsitzende der Jugendorganisation der SPD, hat sich in Berlin den Fragen der ausländischen Presse gestellt. Dabei machte er gleich zu Beginn klar, wem seine Unterstützung bei der heute Abend zu Ende gehenden Mitgliederabstimmung über den SPD-Vorsitz gilt:

Ich und die Jusos haben uns für Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken stark gemacht. Die haben auch die Unterstützung vom größten Landesverband in NRW. Wichtig ist, dass auch ein linkes Team in einen möglichen zweiten Wahlgang kommt, damit wir ein paar strittige und offene Fragen in der SPD klären können.

Die Nachfrage von RT Deutsch-Redakteur Florian Warweg, ob Kevin Kühnert anhand von konkreten Punkten darlegen könnte, wie sich die Programmatik der linken Kandidatenteams von der eines Olaf Scholz unterscheide, beantwortete der Juso-Vorsitzende erstaunlich zurückhaltend:

Kühnert ging sehr kritisch mit der Entwicklung der Sozialdemokraten in den letzten Jahren ins Gericht und machte auch deutlich, wen er dafür verantwortlich macht. Die SPD-Basis habe in den vergangenen 10 bis 15 Jahren praktisch nur Verluste hinnehmen müssen, das sei nicht spurlos an den Mitgliedern vorbeigegangen. Was es bräuchte, wäre neuer Stolz, Motivation und Aufbruchsstimmung:

Es geht eben nicht nur um solides Regierungshandeln. Eine Partei ist eben immer auch ein Ort, an dem die Leute ihre Freizeit verbringen, das darf man nicht vergessen. Wenn wir wollen, dass unsere über 400.000 Mitglieder für uns im Alltag kommunizieren, wenn sie gegenüber ihren Kollegen, der Familie oder der Nachbarschaft sagen sollen: 'Ich bin Sozi', dann muss es einen Stolz geben.  

Mehr zum Thema -  RT stellt Scholz und Geywitz die Gretchenfrage: Nun sag, wie hast du's mit dem Kapitalismus?

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen