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Polizeigewerkschaft: Zu viele vermeintlich natürliche Todesfälle in Rheinland-Pfalz

Polizeigewerkschaft: Zu viele vermeintlich natürliche Todesfälle in Rheinland-Pfalz
Symbolbild: Friedhof Ralbitz, Deutschland, 27. März 2016.
Laut der Gewerkschaft der Polizei werden im Bundesland Rheinland-Pfalz 150 Todesfälle fälschlicherweise als natürlich eingestuft. Schätzungsweise bis zu 60 Tötungsdelikte bleiben wegen mangelhafter Leichenuntersuchung unentdeckt. Den Ärzten fehlt es an Zeit und Ausbildung.

In Rheinland-Pfalz sterben pro Jahr etwa 45.000 Menschen. Notärzte stellen eine vorläufige Todesbescheinigung aus. Anschließend erfolgt eine Bescheinigung des Hausarztes. Die Qualifikation der Hausärzte reicht aber oft nicht aus. So wurden rund 60 Tötungsdelikte nicht als solche erkannt. Damit in Zukunft keine Tötungsdelikte mehr unendeckt bleiben, fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Einführung des "Österreichischen Modells". 

Jeder Bezirk sollte demnach Ärzte haben, die qualifiziert genug sind, um Leichen zu untersuchen und festzustellen, ob es sich um eine natürliche Todesursache oder aber um einen Tötungsdelikt gehandelt hat. Die Ärztekammer ist gegen die Forderungen und verweist auf den Ärztemangel. Zumal gäbe es bereits Fortbildungsprogramme. 

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