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Barrikaden und Tränengas: Über 150 Festnahmen am Rande der Militärparade in Paris

Barrikaden und Tränengas: Über 150 Festnahmen am Rande der Militärparade in Paris
Am Rande der traditionellen Militärparade beim französischen Nationalfeiertag in Paris kam es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten.
Am Rande der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag in Paris kam es zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und Demonstranten. Mindestens 152 Menschen wurden festgenommen. Auch zwei prominente Gelbwesten-Vertreter sollen darunter sein.

Am Rande der Pariser Militärparade zum Nationalfeiertag am 14. Juli kam es zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und Demonstranten. Die Polizei soll mindestens 152 Menschen festgenommen haben. Aus Justizkreisen wurde mitgeteilt, dass zwei prominente Gelbwesten-Vertreter, Jérôme Rodriguez und Maxime Nicolle, in Polizeigewahrsam genommen wurden. Die beiden sollen eine unerlaubte Demonstration organisiert haben.

Immer mehr Protestierende strömten am Sonntag gegen Mittag auf die Prachtstraße Champs-Élysées, setzten Gegenstände in Brand und versuchten, die legendäre Straße mit Metall-Barrikaden, Mülltonnen und anderen Trümmern zu blockieren. Die Protestierenden sollen auch Steine und Flaschen auf die anwesenden Polizisten geworfen haben, die mit Tränengas reagierten.

Die Stimmung war bereits am Morgen angespannt: Der französische Präsident Emmanuel Macron wurde auf der Prachtstraße von einigen Demonstranten ausgebuht.  Zahlreiche Menschen riefen auch, er solle zurücktreten.

Frankreich erinnert am 14. Juli an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789, der als symbolischer Beginn der Französischen Revolution gilt. Seit 1980 ist der Boulevard Champs-Élysées Schauplatz des Militär-Spektakels.

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