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Nach Zitterattacken: Kanzlerin Merkel absolvierte Begrüßungszeremoniell im Sitzen

Nach Zitterattacken: Kanzlerin Merkel absolvierte Begrüßungszeremoniell im Sitzen
Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm mit Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen auf Stühlen vor dem Kanzleramt Platz.
Am Donnerstag kam die neue dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen nach Berlin. Am Mittag wurde sie mit militärischen Ehren vor dem Kanzleramt empfangen. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel absolvierte das Begrüßungszeremoniell teilweise im Sitzen.

Auf einem Podest vor dem Kanzleramt in Berlin, auf dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr ausländischer Gast üblicherweise die Nationalhymnen hören, standen am Donnerstag zwei Stühle mit weißem Stoffbezug bereit. Um 12.30 Uhr wurde die neue dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mit militärischen Ehren empfangen. Bei diesem Anlass hatte Merkel zuletzt am Mittwoch einen Zitteranfall erlitten, als sie den finnischen Regierungschefs Antti Rinne begrüßte.

Beim Abspielen der Nationalhymnen saß Kanzlerin Merkel auf dem Stuhl 

Bei der Begrüßung von Frederiksen absolvierte die CDU-Politikerin nun das Zeremoniell teilweise im Sitzen. Sie und die dänische Ministerpräsidentin saßen beim Abspielen der Nationalhymnen auf den Stühlen mit weißem Stoffbezug.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing am 10. Juli 2019 Finnlands neuen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Antti Rinne mit militärischen Ehren im Kanzleramt in Berlin.

Merkel zeigte diesmal kein Zittern. Die Kanzlerin, die einen weißen Blazer und eine schwarze Hose trug, hatte während des Abspielens der Hymnen die Hände auf dem Schoß liegen. Anschließend schritt sie zusammen mit Frederiksen die Front der angetretenen Soldaten ab.

Am Mittwoch hatte die Kanzlerin beim Empfang des finnischen Regierungschefs die dritte Zitterattacke in den letzten drei Wochen in der Öffentlichkeit erlitten. Bei der anschließenden Pressekonferenz versicherte sie, es gehe ihr gut: "Man muss sich keine Sorgen machen." Sie sei immer noch in der Verarbeitungsphase.

Die ist offensichtlich noch nicht ganz abgeschlossen, aber es gibt Fortschritte. Und ich muss damit jetzt eine Weile leben", sagte Merkel. "Ich glaube, dass es so, wie es gekommen ist, eines Tages auch vergehen wird."

Die Frage, ob die CDU-Politikerin in den vergangenen drei Wochen in ärztlicher Behandlung war, blieb bisher offen.

Erstmals hatte Merkel Mitte Juni beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij heftig gezittert. Wenige Tage später erlitt sie bei der Ernennung der neuen Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue erneut einen solchen Anfall.

Am Sonntag will die Bundeskanzlerin auf Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an der traditionellen Militärparade zum Nationalfeiertag in Paris teilnehmen.

(rt deutsch/dpa)

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