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Pannenserie bei Regierungsfliegern: Haushaltsausschuss bewilligt Gelder für drei neue Maschinen

Pannenserie bei Regierungsfliegern: Haushaltsausschuss bewilligt Gelder für drei neue Maschinen
Der Regierungsflieger Konrad Adenauer am Flughafen von Köln-Bonn, Deutschland, 23. Februar 2011.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligte drei neue Maschinen vom Typ A350-900. Die Verteidigungsministerin hatte nach zahlreichen Pannen mit den veralteten Regierungsfliegern um Neuanschaffungen gebeten. Die Kosten könnten bei bis zu 1,2 Milliarden Euro liegen.

Derzeit verfügt die Flugbereitschaft über 14 Regierungsmaschinen. Die Pannenserie begann im Jahr 2018 mit Angela Merkels Flug zum G20-Gipfel in Buenos Aires. Ein Ausfall der Kommunikationssysteme an Bord zwang die Piloten, zurückzufliegen. Merkel musste umsteigen und kam zu spät zum Gipfel in Argentinien. 

Die Luftwaffe zeigte sich auf Twitter erfreut über die Neuanschaffungen, welche bis Mitte 2020 ausgeliefert sein sollen:  

Eine Auftragsstornierung von Etihad bei Airbus macht die schnelle Auslieferung möglich. Aufgrund der notwendigen Umbauten der neuen Regierungsflieger könnten die Kosten bei bis zu 1,2 Milliarden Euro liegen. Die Innenausstattung wird 288 Millionen Euro kosten und der Einbau von Raketenabwehrsystemen 229 Millionen Euro.

Sinnbild der deutschen Außenpolitik? Havariertes Regierungsflugzeug im November 2018 am Flughafen Köln/Bonn

An diesem Donnerstag wollte Bundesfinanzminister Olaf Scholz nach Washington fliegen, um an der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) teilzunehmen. Statt der Konrad Adenauer Maschine (A340) musste er sich mit einer A321 begnügen und in Island zum Tanken zwischenlanden. Ein Reifen der Konrad Adenauer war bei einer Landung geplatzt, obwohl die Maschine zuvor generalüberholt worden war. 

Bereits bei einem früheren Flug mit Außenminister Heiko Maas an Bord des Regierungsfliegers hatte ein Reifen bei der Landung in New York Luft verloren. Die Maschine musste zur Parkposition geschleppt werden. Die UN-Sicherheitsratssitzung begann ohne Maas, der noch eine Stunde im Flieger festsaß, bevor er aussteigen durfte. Bislang hatte die Flugbereitschaft der Luftwaffe alte Maschinen der Lufthansa erworben und diese umbauen lassen. Von den drei neuen Maschinen wird eine als Reserve gehalten, zwei alte A340 Maschinen werden ersetzt. 

Mehr zum Thema - Noch eine Panne mit Regierungsflieger: Maas in Mali gestrandet 

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