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Lafontaine: USA und ihre Vasallen sollen aufhören, uns ihre Lügenmärchen aufzutischen

Lafontaine: USA und ihre Vasallen sollen aufhören, uns ihre Lügenmärchen aufzutischen
Gewohnt deutlich: Oskar Lafontaine, hier bei einem Interview im März 2017
Oskar Lafontaine verteidigt auf Facebook vehement Nord Stream 2 und teilt dabei kräftig aus. Den USA gehe es darum, einen Keil zwischen Deutschland und Russland zu treiben. Die USA und ihre Vasallen sollten aufhören, "uns ihre Lügenmärchen aufzutischen".

Oskar Lafontaine, Fraktionsvorsitzender der Linken im saarländischen Landtag und früherer SPD-Vorsitzender, hat in einem Facebook-Eintrag die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 und generell den Bezug russischen Erdgases durch Deutschland vehement verteidigt.

Lafontaine zitiert den US-amerikanischen Sicherheitsberater und Stratfor-Gründer George Friedman mit den Worten:

Es ist doch eine banale Erkenntnis, dass die Vereinigten Staaten ein Problem hätten, wenn deutsche Technologie und russische Rohstoffe zueinanderfänden. (...) Hauptziel [der USA ist] seit einem Jahrhundert, ein deutsch-russisches Bündnis zu verhindern. Natürlich wollen die USA einen Keil zwischen Deutschland und Russland treiben.

Deshalb wolle US-Präsident Donald Trump nun den Bezug umweltfreundlichen Gases unterbinden und Deutschland stattdessen sein "umweltschädliches Fracking-Gas" verkaufen.

Deshalb gebe es eine "Lügenkampagne" der Bild und anderer "Qualitätsmedien" und einschlägig bekannter "Atlantiker" bei CDU und Grünen. Deren Behauptung, es müsse verhindert werden, dass der russische Präsident Wladimir Putin zu großen Einfluss in Deutschland erlange, führt Lafontaine mittels rhetorischer Fragen ad absurdum.

Die Nord Stream 2 Pipeline wird in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern verlegt.

Nicht Putin nötige die Deutschen, mehr Geld fürs Militär auszugeben, sondern Trump. Nicht Putin verbiete den Deutschen, Handel mit anderen Nationen zu treiben, sondern Trump. Nicht Putin sage den Deutschen, welches Gas sie verbrauchen sollen, sondern Trump. Nicht Putins Botschafter schrieben deutschen Firmen Drohbriefe, sondern Trumps. Überhaupt führten sich die US-amerikanischen Botschafter in der Welt auf wie einst die Statthalter des alten Rom.

Schließlich zitiert Lafontaine das ZDF-Politbarometer, nach dem deutlich mehr Deutsche wegen der Politik Trumps besorgt sind als wegen der Putins und fast zwei Drittel der Befragten den US-Präsidenten für eine größere Gefahr für den Weltfrieden halten als den russischen.

Falls Putin doch anfangen sollte, den Deutschen Vorschriften zu machen, könnten diese immer noch überlegen, "Trumps schmutziges und teures Fracking-Gas" zu kaufen:

Aber bis dahin sollten die USA und ihre Vasallen aufhören, uns ihre Lügenmärchen aufzutischen.

Mehr zum Thema - Russland-Kritiker: "Merkel hat Sprengkraft von Nord Stream 2 unterschätzt"

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