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Nazi-Symbole, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch: Staatsanwälte ermitteln gegen KSK-Soldaten

Nazi-Symbole, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch: Staatsanwälte ermitteln gegen KSK-Soldaten
(Archivbild). KSK-Soldaten nehmen am 28. September 2015 an einer Übung in der Nähe von Putgarten teil.
Staatsanwälte ermitteln nach Auskunft der Bundesregierung gegen mindestens sechs Soldaten, die Mitglied im Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr sind. Eine Anfrage der linken Bundestagsabgeordneten Martina Renner brachte die Ermittlungen ans Licht.

Laut der Antwort der Bundesregierung, die der taz vorliegt, geht es in den Ermittlungen um den Vorwurf der Vergewaltigung, in einem weiteren Fall um sexuellen Missbrauch von Kindern und den Besitz von kinderpornografischem Material. Zudem wird einem Soldaten auch die Misshandlung von Untergebenen, einem weiteren besonders schwerer Landfriedensbruch sowie Körperverletzung und wieder einem anderen Elite-Soldaten ein schwerwiegender Eingriff in den Straßenverkehr und Abrechnungsbetrug vorgeworfen.

Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft in einem Fall wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole. In zwei weiteren Fällen sind die Ermittlungen gegen Soldaten der Eliteeinheit wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen laut Bundesregierung bereits abgeschlossen. Ein Urteil stehe jedoch noch aus. 

Laut Recherchen der taz und des Focus, die unabhängig voneinander durchgeführt wurden, soll es in der Bundeswehr geheime rechtsradikale Netzwerke, gar eine eigene "Schattenarmee" geben. Die rechten Soldaten sollen demnach an einem Umsturz gearbeitet haben. Im Zentrum soll der Rechtsterrorist André S. stehen, der sich selbst "Hannibal" nennt. Der "Plan" sehe vor, mit anderen Rechtsterroristen ausgewählte Menschen an einem "Tag X" in Deutschland anzugreifen, zu internieren und auch zu töten. 

Mehr zum Thema - Im Umfeld von Franco A. – Opposition verlangt Aufklärung über extremistische Netzwerke in Bundeswehr

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