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US-Luftwaffenstützpunkt in Spangdahlem: Nebenwirkungen inklusive (Video)

US-Luftwaffenstützpunkt in Spangdahlem: Nebenwirkungen inklusive (Video)
Ein ruhiger, grüner Ort in der Eifel hat eine dunkle Seite. Unser Interesse am kleinen, kaum bekannten Spangdahlem wurde durch Berichte über Verschmutzung der Gewässer und des Bodens durch eine krebserregende Chemikalie geweckt: perfluorierte Tenside (PFT).

Diese kommen vom Löschschaum, der jahrzehntelang bei den Brandübungen in der Air Base Spangdahlem verwendet wurde. Um die Air Base herum wurden in mehreren Flüssen und Teichen Tenside in stark erhöhter Dosierung nachgewiesen. Festgestellt wurde die Kontaminierung noch im Jahr 2011. Bis heute, im November 2018, wurde dort nicht viel getan. Das liegt vor allem daran, dass die Behörden sich bei der Suche nach dem Schuldigen untereinander eine Zeitlang nicht einig waren.

Symbolbild

Die Landeswasserbehörde SGD Nord in Rheinland-Pfalz durfte sich nicht direkt an das US-Militär wenden. Stattdessen musste sie die Anordnung an den Flugplatz-Eigentümer ausstellen. Und dieser ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, kurz BImA. Doch die BImA legte Einspruch ein, denn sie wollte vorerst prüfen, ob die US-Truppen dafür verantwortlich gemacht werden können.

RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen sprach mit den Menschen vor Ort und fragte bei den Behörden nach dem aktuellen Stand der Dinge. Dabei kam viel Unerwartetes ans Licht: PFT ist nicht die einzige Umweltverseuchung, die vom Flugplatz Spangdahlem ausgeht und wegen der sich die Einwohner Sorgen um ihre Gesundheit machen. Überraschend war auch, dass die ländlichen Behörden sich wenig kooperativ zeigten. 

Währenddessen nimmt die Chemikalie in den Teichen um den US-Luftwaffenstützpunkt immer mehr zu, denn sie wird von der Natur nicht abgebaut.

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