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Zusammen unter 40 Prozent: Union und SPD erreichen neues Umfragetief

Zusammen unter 40 Prozent: Union und SPD erreichen neues Umfragetief
(Archivbild). Angela Merkel und Andrea Nahles während eines Treffens am 28. September 2017 im Schloss Bellevue in Berlin.
Wieder einmal erreichen die Parteien der "Großen Koalition" neue Tiefstände in Meinungsumfragen. Zusammen liegen Union und SPD mittlerweile deutlich unter 40 Prozent. Altkanzler Schröder glaubt nicht mehr daran, dass die Koalition noch lange hält.

In einer neuen von INSA für Bild durchgeführten Umfrage hat die "Große Koalition" ein neues Tief erreicht. In der Woche nach dem angekündigten Rückzug Angela Merkels vom CDU-Vorsitz kommt die Union nur auf 24,5 Prozent, einen halben Prozentpunkt weniger als vor einer Woche. Dieser Wert bedeutet für die Union ein Allzeittief. Der begonnene Umbruch in der CDU hat bei den Wählern damit bislang keinen positiven Eindruck hinterlassen.

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Auch die SPD befindet sich weiter im Sinkflug. Vor dem Hintergrund von Richtungs- und Personaldebatten verliert die Partei ebenfalls einen halben Prozentpunkt und erreicht nur noch 13,5 Prozent. Auch dieser Wert stellt ein Allzeittief für die Partei dar, deren vierter Platz im Parteienspektrum sich mit dieser Umfrage verfestigt.

Zusammen erreichen die Groko-Parteien damit nur noch 38 Prozent. Diesen Wert erreichte die Union in einer INSA-Umfrage von Anfang Juni 2017 noch allein. Bei den Bundestagswahlen 2017 hatten Union und SPD zusammen noch 53,4 Prozent erreicht, bei denen 2013 sogar noch heute utopisch wirkende 67,2 Prozent.

Zusammen unter 40 Prozent: Union und SPD erreichen neues Umfragetief

Die Grünen verlieren einen Punkt auf 19 Prozent, bleiben aber deutlich zweitstärkste Kraft. Auf Rang drei liegt die AfD mit gleichbleibenden 16,5 Prozent. Die Linke bleibt bei 11 Prozent, die FDP gewinnt einen halben Punkt auf 10 Prozent. Die Sonstigen liegen bei 5,5 Prozent, anderthalb Prozentpunkte mehr als vor einer Woche. Hier wäre es interessant, das Ergebnis der Freien Wähler zu erfahren, die sich nach ihrem Erfolg in Bayern auch im Rest Deutschlands zu etablieren versuchen.

Die katastrophalen Umfragewerte dürften die Unruhe bei Union und SPD weiter verstärken. Der ehemalige SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat unterdessen Merkels angekündigten Verzicht kritisiert. Der Verzicht auf das Amt sei ein Fehler, sagte er der Rheinischen Post, die Trennung von Parteivorsitz und Regierungsamt funktioniere in der CDU nicht. Schröder legte Merkel nahe, die Vertrauensfrage zu stellen, um so noch einmal Gefolgschaft zu erzwingen. Der Altkanzler geht nicht davon aus, dass die Koalition noch lange hält. Er erwartet Neuwahlen spätestens im Frühsommer 2019.

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