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Historische Investition in Berlin: 600 Millionen Euro für Technikcampus von Siemens

Historische Investition in Berlin: 600 Millionen Euro für Technikcampus von Siemens
Siemens-Flagge bei einer jährlichen Pressekonferenz in Berlin, Deutschland, 12. November 2015.
Heute hat Siemens gemeinsam mit dem Berliner Bürgermeister verkündet, dass der 600 Millionen Euro teure Technikcampus in Berlin gebaut wird. Zuvor hatte Google aufgrund von massiven Protesten vom Bau seines Gründercampus in Berlin-Kreuzberg abgesehen.

Google hatte sich gegen den Gründercampus in Kreuzberg entscheiden. Zu groß waren die Proteste. In das Gebäude des ehemaligen Umspannwerks ziehen stattdessen soziale Projekte ein. Der Gründercampus wurde zu einem "Haus für soziales Engagement" umdeklariert. 

Das Unternehmen Siemens hätte sich auch für andere Standorte, wie Singapur oder Kalifornien, entscheiden können. Der Zuschlag für Berlin, der erst am Mittwoch offiziell bekannt gemacht wird, ist eine historische Investition in die deutsche Hauptstadt. Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Siemens-Vorstandschef Joe Käser werden die Nachricht am Mittwoch verkünden. 

Der 600 Millionen Euro teure Bau ist die größte Investition einer einzelnen Firma in Berlin. Bauen will Siemens den Campus für die Wissenschaft in Spandau. Zunächst wird mit einer verkleinerten Version für 60 Millionen Euro begonnen. Das Endprodukt auf 100 Hektar soll "Siemensstadt 2.0" heißen und ein "Inkubator für das Miteinander von Forschung, Wissenschaft, Wohnen und Start-ups an einem Ort" werden. Hierfür forderte Siemens von der Stadt Berlin die Garantie eines Anschlusses an das Breitband-Internet. Innerhalb von drei Monaten wurde in einer Arbeitsgruppe zwischen Senat und dem Unternehmen Siemens eine Grundlage geschaffen, über die am Dienstag entschieden wurde. 

BlackRock & Co – oder wie es kommt, dass die

Der Verein Karuna, für Jugendliche und Kinder in Not, und Betterplace, eine Onlinespendenplattform, werden statt des Google-Campus das ehemalige Umspannwerk beziehen. Insgesamt 14 Millionen investiert Google dafür für den Umbau. Die Eröffnung ist für April 2019 geplant. Die Demonstranten gegen den Gründercampus hatten gefürchtet, die Mieten rund um den neuen Bau könnten steigen und sozial schwächer gestellte Anwohner vertrieben werden.

Der Google-Vertreter Rowan Barnett: 

Es war uns schon sehr früh klar, dass der Ort nicht ausschließlich für Start-ups sein sollte. 

Von der FDP kam Kritik an Googles Kurswechsel. Sebastian Czaja, Fraktionschef im Abgeordnetenhaus der FDP, ist der Ansicht, dass der Umschwung von Google schlechte Signale setzt: 

Kommt bloß nicht nach Berlin, erst recht nicht nach Kreuzberg. Dieser Sieg wird Kiez und Milieuschutz-Fanatiker nun weiter ermutigen, jegliche Veränderung radikal zu torpedieren. 

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion fand sarkastische Worte: 

Google findet alles, außer Berlin. 

Während von den Grünen Kritik am geplanten Googlecampus geübt wurde, begrüßten diese den Bau der Siemensstadt. Ramona Pop, Wirtschaftssenatorin von den Grünen: 

Wir wollen den Innovations-Campus auf den Weg bringen, ein zukunftsweisendes Projekt für Siemens, die Siemensstadt und ganz Berlin.  

Der Berliner Bürgermeister hofft durch Siemensstadt

(...) die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Berlin international zu stärken. 

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