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Fußball-WM: Briefte Konrad-Adenauer-Stiftung die deutschen Nationalspieler in Sachen Russland?

Fußball-WM: Briefte Konrad-Adenauer-Stiftung die deutschen Nationalspieler in Sachen Russland?
Nach dem Abitur 1981 in Hamburg absolvierte Reinhard Grindel (L) als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Grindel trat schon 1977 in die CDU ein. Seit 2003 ist er stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Elbe-Weser.
Manager Andreas Rettig vom Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli hat im "Kicker" ein 11-Thesen-Papier über die für ihn wichtigen Grundsätze im deutschen Fußball veröffentlicht. Darin wirft er dem DFB-Präsidenten Grindel auch eine zu starke Nähe zur CDU vor.

In seinen 11 Thesen hinterfragt Rettig auch die Rolle von DFB-Präsident Reinhard Grindel und hat damit Widerspruch vom DFB hervorgerufen. Rettig schreibt über Grindel: "Ein CDU-Politiker als DFB-Präsident, dessen Verband die parteinahe Konrad-Adenauer-Stiftung für ein Briefing der Nationalspieler auf die WM 2018 beauftragt: Wäre die Friedrich-Ebert-Stiftung bei einer SPD-Führung zum Zuge gekommen?"

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Demgegenüber betonte der DFB in einer Stellungnahme: "Die von Andreas Rettig getätigten Aussagen sind falsch." Die Unterlagen für Nationalspieler und Betreuer zur Situation in Russland seien "von einer mit internen und externen Experten besetzten DFB-Projektgruppe bereits für den FIFA Confederations Cup 2017 erstellt" worden. Und weiter: "2017 hatte eine Mitarbeiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung in Moskau die Inhalte freiwillig und auf ehrenamtlicher Basis fachlich überprüft. 2018 sind diese mit Unterstützung eines Russland-Experten von Amnesty International aktualisiert und ergänzt worden."

In der Diskussion um die DFB-Struktur sprach sich Rettig für "neutrale Instanzen und eine Struktur mit professioneller Führung" aus. Diese müssten "glaubwürdig Werte abseits eigener oder parteipolitischer Interessen verkörpern", forderte er.

In der Deutschen Fußball Liga (DFL), in der Rettig von 2013 bis 2015 selbst als Geschäftsführer tätig war, sieht der St.-Pauli-Mann "keine Sportkompetenz mehr auf Geschäftsführerebene". Es fehle "ein klares Bekenntnis zum Kerngeschäft", monierte Rettig. "Dass keiner der DFL-Vertreter im DFB-Präsidium sportliche Verantwortung in einem Lizenzverein trägt, ist bezeichnend", beklagte er weiter.

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(rt deutsch/dpa)

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