icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Neue Umfragewerte für Bayern: CSU verliert weiterhin, AfD mit 13 Prozent vor SPD

Neue Umfragewerte für Bayern: CSU verliert weiterhin, AfD mit 13 Prozent vor SPD
Droht der CSU der Wahlerfolg von 2013 zwischen den Fingern zu zerrinnen? Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lässt hier bei seinem Besuch auf einem Bauernhof getrocknete Erde eines Ackerfelds zwischen seinen Fingern rieseln.
Rund zwei Monate sind es noch bis zur Landtagswahl in Bayern, und die CSU verliert laut einer Umfrage weiter an Zustimmung. Die angestrebte absolute Mehrheit im Parlament rückt damit in weite Ferne. Die AfD überholt nun die SPD, die in ihrem Tief verharrt.

Das Pochen auf eine sofortige Lösung in der Migrationsfrage, der dadurch verursachte Streit mit der Schwesterpartei CDU, Gründung eines bayerischen Landesamts für Asyl und Rückführungen sowie Eröffnung mehrerer Ankerzentren im Land - all dies hat den Christsozialen offenbar nichts genutzt. Aktuelle Umfragewerte lassen eher nichts Gutes erwarten. Rund zwei Monate vor der Landtagswahl in Bayern kommt die CSU nur noch auf 37 Prozent und ist damit weit entfernt vor der angestrebten absoluten Mehrheit. Im Vergleich zu den Wahlergebnissen bei der Landtagswahl vor fünf Jahren sind das 10,7 Prozentpunkte weniger.

Die in den Vordergrund gestellte Flüchtlingspolitik hilft wiederum einer anderen Partei. Die Alternative für Deutschland (AfD), die bei der Landtagswahl 2013 in Bayern nicht kandidiert hatte, könnte demnach im Oktober auf Anhieb 13 Prozent erreichen.

Die aktuellen Umfragewerte dürften in der GroKo nicht gerade für tolle Stimmung sorgen. Horst Seehofer (CSU), Olaf Scholz (SPD) und Angela Merkel (CDU, v.l.) kämen mit ihren Parteien zusammen gerade mal auf 47 Prozent.

SPD startet Wahlkampagne in Bayern - Wohnen, Familie und Arbeit stehen als Themen im Fokus

Die Sozialdemokraten im Freistaat bleiben im Tief und kommen laut der neuen Forsa-Erhebung für das RTL/n-tv-Trendbarometer weiterhin nur noch auf zwölf Prozent. Bei der Landtagswahl 2013 schaffte es die SPD noch, 20 Prozent zu holen. Am Montag stellten die Sozialdemokraten in München ihre Kampagne vor. Anders als in früheren Wahlkämpfen will sich die SPD dieses Mal auf drei Hauptthemen beschränken: Wohnen, Familie und Arbeit. Die Flüchtlingspolitik soll keine große Rolle in der SPD-Kampagne spielen. "Das eine Thema, was bis jetzt immer geritten wurde, nutzt nur einer einzigen Partei", sagte Spitzenkandidatin Natascha Kohnen und spielte damit offenbar darauf an, dass es ebenfalls mit der CSU in den Umfragen abwärts geht, seit deren Parteichef Horst Seehofer den Berliner Koalitionskrach um die Migrationspolitik vom Zaun gebrochen hatte.

Ministerpräsident Markus Söder für viele in Bayern eines der größten Probleme 

Eine Partei konnte wieder zulegen und erreicht einen neuen Höchstwert - die Grünen. Seit der letzten Forsa-Umfrage in Bayern von Anfang Juli haben sie zwei Punkte zugelegt und sind nun bei 17 Prozent. Damit sind die Grünen in Bayern mit Abstand die zweitstärkste Kraft. Für die Freien Wähler würden derzeit acht Prozent stimmen, für die FDP fünf Prozent, für die Linke vier Prozent.

Gefragt nach den "größten Problemen auf Landesebene" nannten 34 Prozent der Bayern die CSU und Ministerpräsident Markus Söder. 28 Prozent sahen das Thema Flüchtlinge als das größte Problem, 26 Prozent die Lage auf dem Wohnungsmarkt.

Mehr zum Thema- Angriff und Verteidigung: Seehofers Bierzelt-Rede im CSU-Stammland

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen