Ein Jahr RT Deutsch - Gekommen, um zu hinterfragen

Jasmin Kosubek und RT Deutsch-Chefredakteur Ivan Rodionov in der ersten Folge von Der Fehlende Part
Jasmin Kosubek und RT Deutsch-Chefredakteur Ivan Rodionov in der ersten Folge von Der Fehlende Part
Am 7. November 2014 ging RT Deutsch online und wurde sofort vom medialen und politischen Mainstream mit der „Propaganda-Keule“ begrüßt und umgehend als vom „Kreml gesteuert“ verteufelt. Dies tat unserem Erfolg jedoch keinen Abbruch. Heute feiern wir unseren 1. Geburtstag.

Ja, RT wird aus dem russischen Staatshaushalt finanziert. Etwa so, wie die Deutsche Welle ihr Budget von deutschen Bürgern erhält - oder die BBC von den Bürgern Großbritanniens. Doch natürlich handelt es sich bei letzteren um lupenreinen Journalismus, während RT nur "Propaganda" bietet. Eines von vielen Beispielen für westliche Doppelstandards. Diese aufzuzeigen und zu hinterfragen wird uns auch künftig tagtäglich beschäftigen.

Nein, besonders freundlich hat uns der Mainstream in Deutschland nicht begrüßt. Das aber hat unseren Erfolg in den letzten 12 Monaten wohl eher beschleunigt. RT Deutsch kann pünktlich zum 1. Geburtstag auf YouTube bereits 20 Millionen Klicks verzeichnen. Allein im Oktober 2015 haben wir zudem sechs Millionen Zugriffe auf unserer Webseite gezählt - und die Zahl unserer Facebook-Follower liegt bereits bei annähernd 130.000.

Das RT Deutsch YouTube-Magazin Der Fehlende Part  ist für viele Zuschauer in Deutschland längst zu einer wichtigen Ergänzung für die eigene politische Meinungsbildung geworden. Wir haben die Herausforderung angenommen und zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird.

Seit der zweiten Staffel, die im September 2015 startete, beleuchtet Der Fehlende Part immer montags, mittwochs und freitags eine halbe Stunde lang ein Schwerpunktthema und lädt immer wieder interessante Interview-Partner ein, die im Mainstream kein Gehör finden oder sich dort nur kurz zu Wort melden dürfen.

Auf großes Interesse stieß zudem jüngst Jasmin Kosubeks Exklusiv-Interview mit dem renommierten US-Politologen John J. Mearsheimer:

Den Machteliten jenseits des Atlantiks und ihren Verbündeten in der EU ist das weltweit aktive RT-Netzwerk weiterhin ein Dorn im Auge, da es nicht dem Narrativ der transatlantisch geprägten Mainstreammedien folgt. Erst kürzlich beschäftigte unsere Arbeit wieder einmal für zwei Stunden den US-Senat. Auch hier durfte die Propaganda-Keule natürlich nicht fehlen.

Was dabei verschwiegen wird: RT International - das in Kürze seinen 10. Geburtstag feiert - ist überall auf der Welt für viele Millionen Menschen längst zur bevorzugten Informationsquelle geworden. In mehr als 100 Ländern wird RT von mehr als 664 Millionen Menschen gesehen. Der englischsprachige RT YouTube-Kanal knackte als erster News-Kanal überhaupt die Milliardengrenze und steht mittlerweile bei über 1,5 Milliarden Aufrufen.

RT Deutsch, das Nesthäkchen in der globalen RT-Familie, wird weiterhin wachsen. Wir sind gekommen um zu hinterfragen - und wir sind gekommen um zu bleiben.

In diesem Sinne ein kleiner Pop-Gruß aus Russland und Deutschland: 

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