Deutschland

Ulm: Mehrere Schüsse – Geiselnahme in Coffeeshop

In Ulm hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein Unbekannter am Freitagabend mehrere Menschen in seine Gewalt gebracht. Dabei sollen auch Schüsse gefallen sein. Mittlerweile bestehe keine Gefahr mehr.
Ulm: Mehrere Schüsse – Geiselnahme in CoffeeshopQuelle: www.globallookpress.com © Marius Bulling

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat sich am Freitagabend in Ulm ein Geiseldrama abgespielt.

Die Polizei spreche von "akuter Lebensgefahr", meldete der SWR am Abend zunächst. Später dann, dass die Polizei den mutmaßlichen Täter festgenommen habe. Laut Südwest Presse hatte ein Unbekannter mindestens vier Personen mit Waffengewalt in einer Starbucks-Filiale festgehalten.

"Es ist hier viel zu gefährlich", zitierte die Zeitung Polizisten, die an der Absperrung Passanten wegschicken. Überall in der Stadt flackere Blaulicht. Laut der Zeitung kam gegen 19.30 Uhr das Spezialeinsatzkommando (SEK). Um 20.21 Uhr meldete die Südwest Presse erneut, Reporter hätten Schüsse gehört. Polizisten schrien:

"Alle weg hier! Hier fliegen Kugeln."

Ersten Hinweisen zufolge könnte das SEK geschossen haben. Ein Rettungswagen soll die Innenstadt mit dem verletzten Täter verlassen haben. Ein Sprecher der Polizei sagte der Bild: "Es besteht aktuell keine Gefahr mehr für die Bevölkerung."

Der Täter kam am Freitagabend zum Schichtwechsel in die Starbucks-Filiale am Münsterplatz in Ulm und hielt dort vier Menschen fest. Um wen es sich bei den Geiseln handelte und was für Waffen der Mann bei sich hatte, ist zurzeit noch unklar. "Eine Lang- und eine Kurzwaffe" sollen dabei eine Rolle gespielt haben. Die Polizei sprach von akuter Lebensgefahr.

Die Polizei rückte sofort mit einem Großaufgebot aus und sperrte die Innenstadt um das Café ab. Ein SEK war vor Ort. Mehr als 100 Schaulustige sammelten sich an den Absperrungen. Um 20.20 Uhr soll der Mann das Gebäude verlassen haben. Dabei kam es zum Schusswaffengebrauch durch die Polizei. Der Täter wurde festgenommen. Die offenbar mitgeführte Geisel blieb unverletzt.

Mehr zum ThemaPolizei entdeckt drei Tote in Montabaur – Familienstreit Auslöser des Amoklaufs

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.