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Berlin: Senat weitet Maskenpflicht aus – Pankows Bürgermeister empfiehlt bundesweiten Lockdown

Berlin: Senat weitet Maskenpflicht aus – Pankows Bürgermeister empfiehlt bundesweiten Lockdown
Maske auf nun auch auf belebten Straßen in der Hauptstadt: Der Berliner Senat verschärft die Corona-Regeln und weitet die Maskenpflicht aus.
Die Corona-Zahlen in Berlin steigen. Der Senat sah sich zum Handeln gezwungen und beschloss am Dienstag, die Maskenpflicht auszuweiten. Derweil meldete sich ein Bezirksbürgermeister zu Wort und brachte die Idee eines bundesweiten zweiwöchigen Lockdowns ins Spiel.

Neben Geschäften, Bussen und Bahnen, Büros, Gaststätten abseits des Tisches oder Schulgebäuden außerhalb des Klassenraums gilt in Berlin nun die Maskenpflicht auch in sehr frequentierten Einkaufsstraßen. Diese Maßnahme betrifft unter anderem die Flaniermeilen Kurfürstendamm und Friedrichstraße sowie die Karl-Marx-Straße im Bezirk Neukölln.  

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Die Mund-Nasen-Bedeckung wird zudem auf Wochen- und Flohmärkten, in Warteschlangen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht möglich ist, sowie auch in den Gängen in den Shoppingmalls Pflicht. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci erklärte am Dienstag nach der Senatssitzung gegenüber Medien:

Jede Person ist angehalten, dort, wo es eng ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Empfohlen werde, generell im öffentlichen Raum die Maske zu tragen, ergänzte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. Einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sei eine milde, kleine Maßnahme, fügte Kalayci hinzu. Doch diese Maßnahme sei sehr wirkungsvoll, "das haben wir alle miteinander gelernt", erklärte die SPD-Politikerin weiter.

Auch beim Thema private Feiern gibt es verschärfte Regeln. Im Freien dürfen maximal 25 Menschen zusammenkommen. Bei privaten Partys in geschlossenen Räumen ist ab jetzt nur der eigene Haushalt sowie fünf andere oder maximal Menschen aus zwei Haushalten gestattet. Seit Kurzem gilt bereits, dass sich zwischen 23 Uhr und 6 Uhr des folgenden Tages nur noch maximal fünf Menschen gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten dürfen – oder Angehörige zweier Haushalte.

Berlins Regierender Bürgermeister lehnte heute jedoch einen gezielten Corona-Lockdown ab. Zuvor hatte Bezirksbürgermeister von Pankow, Sören Benn, diese Idee ins Spiel gebracht. Via Kurznachrichtendienst Twitter sprach sich der Linken-Politiker für ein bundesweites "gezieltes" und "geordnetes" Herunterfahren des gesellschaftlichen Lebens für zwei Wochen im November aus.

Das würde möglichweise mehr helfen und weniger schaden als diese Schüsse mit immer mehr Steinschleudern in den dichter werdenden Infektionsnebel.

Nirgends in Deutschland sei derzeit zu beobachten, dass die getroffenen Maßnahmen das Infektionsgeschehen ausbremsen, begründete Benn seinen Vorstoß am Dienstag in einer Erklärung. Von einem "prophylaktischen, gezielten, zeitlich klar begrenzten Lockdown" verspreche er sich hier mehr Erfolge. "Für viele Menschen wäre es die finale Katastrophe des Jahres 2020, wenn wir Weihnachten in einem Notlockdown festhängen."

Doch Müller sagte am Dienstag, dass ein zweiwöchiger Lockdown "dramatische Folgen" hätte. Es sei nicht so einfach, Kinder aus der Schule oder der Kita herauszureißen oder Unternehmen wieder hochzufahren.

Obwohl einzelne Bezirke der Stadt inzwischen als Hotspots gelten, ergänzte der SPD-Politiker, dass es auch in einzelnen Stadtteilen keine Lockdowns geben soll. In einer Großstadt wie Berlin gebe es fließende Übergänge zwischen Gegenden, die stärker, und Gegenden, die weniger stark betroffen sind. Die Menschen bewegten sich durch die ganze Stadt, so Berlins Regierender Bürgermeister.

Am Dienstag meldete die Gesundheitsverwaltung, dass in der Hauptstadt in den vergangenen 24 Stunden 822 neue Corona-Fälle registriert wurden. Für Berlin gilt dies als neuer Höchstwert.

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