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Einbruchserie in Tierheimen deutschlandweit: Belohnung ausgesetzt

Einbruchserie in Tierheimen deutschlandweit: Belohnung ausgesetzt
Tiere sind bei den zahlreichen Einbrüchen bisher glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. (Symbolbild)
Seit Ende Juni wurde in mehr als 20 Tierheime in Bayern, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eingebrochen. Der Sachschaden ist dabei meist größer als die erbeuteten Beträge. Tierheimmitarbeiter haben Angst um ihre Schützlinge.

Nach einer Reihe von Einbrüchen in Tierheime in mehreren Bundesländern hat der bayerische Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes eine Belohnung für Hinweise oder Beweise ausgesetzt. Wenn diese bei der Ermittlung des Täters oder der Täter helfen, soll es laut Mitteilung vom Donnerstag 1.000 Euro geben. Seit Ende Juni sei in mehr als 20 Tierheime in Bayern, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eingebrochen worden, so der Landesverband Bayern mit Sitz in Dingolfing.

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Erst in der Nacht zum Donnerstag sei in ein Tierheim in Landau eingebrochen worden, berichtete die Polizei Rheinland-Pfalz der dpa. Über ein aufgebrochenes Fenster seien Unbekannte in das Gebäude gelangt und hätten Bargeld gestohlen. Der Betrag sei zweistellig, der entstandene Sachschaden hingegen werde auf rund 900 Euro beziffert.

"Da normalerweise in keinem Tierheim große Bargeldbestände aufbewahrt werden und inzwischen auch alle Tierheime zur Vorsicht gemahnt wurden, ist das erbeutete Diebesgut meist weniger von Bedeutung als die mit den Einbrüchen verbundenen Sachbeschädigungen durch zerstörte Fenster und Türen, herausgerissene Tresore und verwüstete Büros", hieß es vom Tierschutzbund. Zudem lösten die Einbrüche beim Personal unter anderem Ängste aus. Tieren sei bislang nichts passiert.

"Einbrüche und Diebstahl sind generell eine Schande. Wenn davon jedoch karitative Einrichtungen betroffen sind, die ohnehin einen permanenten Kampf um ihre Finanzierung führen müssen wie unsere Tierheime, ist das noch verabscheuungswürdiger", so die Präsidentin des Landesverbands, Ilona Wojahn.

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(dpa)

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