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Ex-Frau von Lauterbach zur COVID-19-Pandemie: "Maßnahmen können sofort beendet werden"

Ex-Frau von Lauterbach zur COVID-19-Pandemie: "Maßnahmen können sofort beendet werden"
SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach dürfte über die öffentlichen Äußerungen seiner Ex-Gattin Angela Spelsberg wenig erfreut sein. (Symbolbild)
Noch immer treibt die Angst vor dem Coronavirus die Menschen in Deutschland um, auch geschürt durch "Gesundheitsexperten" wie den SPD-Politiker und Mediziner Karl Lauterbach. Dessen Ex-Frau, die studierte Epidemiologin Angela Spelsberg, vertritt gänzliche andere Ansichten.

von Kani Tuyala

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach tut sich aktuell vor allem in Funk, Fernsehen und sozialen Medien als "Corona-Experte" hervor. Fast täglich tritt er als Mahner und Warner in Sachen COVID-19-Pandemie auf und schürt auch als gefragter Talkshow-Gast eine schon längst nur noch diffuse Angst vor COVID-19 unter der deutschen Bevölkerung.

Auf das Ende der Pandemie kann man auch ewig warten. Seien wir also vernünftig und kehren wir zur Normalität zurück! (Symbolbild)

Seine ehemalige Ehefrau, die Epidemiologin und Krebsmedizinerin Angela Spelsberg, vertritt unterdessen eine andere, wohl wesentlich besonnenere, um nicht zu sagen diametral entgegengesetzte Ansicht zur Gefährlichkeit und zum Verlauf der Pandemie. Zuletzt äußerte sie sich im österreichischen Fernsehen. Jetzt gewährte sie dem deutschen Privatsender RTL ein Interview und bezog erneut Positionen, die sich nicht mit der bislang noch in Medien und von Politikern verbreiteten Corona-Angst decken.

So vertrat Spelsberg die Ansicht, dass sich die von der bundesdeutschen Regierungspolitik getroffenen und weiter aufrechterhaltenen Maßnahmen "immer noch" auf die gleiche Ausgangslage "der Modellrechnung" stützten – "wie zu Beginn unserer Pandemieausrufung". Diese Daten seien mittlerweile jedoch "widerlegt", so Spelsberg.

"Das heißt, wir können alle Maßnahmen, die aufgrund dieser Hochrechnung passiert sind, sofort beenden", erläutert die Epidemiologin.

Wir befinden uns nicht mehr in der Pandemie. Die Pandemie ist abgeklungen bei uns. Und andere Länder, wo noch Aktivitäten des Virus vorhanden sind, sind hier keine Richtschnur, sondern wir müssen ja auf unsere Bevölkerung schauen", stellt die 60-Jährige fest.

Die Epidemiologin und zugleich Leiterin des Tumorzentrums Aachen erläutert, dass es sich bei der Ausbreitung des Coronavirus letztlich um einen "streng saisonalen Verlauf" handele, "wie wir ihn auch bei der normalen Grippesaison kennen".

Kein Mensch würde vermuten, dass nicht irgendwo noch Grippeviren oder sonstige Erreger sich in unserer Nähe befinden, aber unser Immunsystem ist so gestärkt, dass wir mit diesen Erregern selbstverständlich fertig werden", ergänzt sie.

Fast täglich mahnt SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach vor den Gefahren des Coronavirus

Zum Phänomen der täglich verbreiteten Corona-Infektionszahlen erklärt Spelsberg im Interview:

Wir haben steigende Testpositiven-Zahlen, weil wir derzeit Massentestungen unstandardisiert vornehmen, die auf jeden Fall sofort beendet werden können, denn sie führen zu keinen aussagekräftigen Ergebnissen. Ein testpositives Ergebnis bei einem symptomlosen Menschen hat noch gar keine Bedeutung.

Die für die Corona-Maßnahmen verantwortlichen Politiker argumentieren derzeit vor allem damit, dass es gerade die Corona-Politik der Bundesregierung gewesen sei, die der Bevölkerung weitaus Schlimmeres erspart habe. Auch das sieht die Ex-Gattin von Karl Lauterbach jedoch anders:

Es wurde gesagt, es ist ein neuartiges Virus, gegen das unser Immunsystem in keiner Weise geschützt ist. Diese Annahme war eindeutig falsch, denn nicht der Lockdown hat dazu geführt, dass die Infektionsausbreitung sich abgebremst hat und schließlich das Virus nicht mehr Infektionen ausgelöst hat, sondern unser Immunsystem hat das vermocht", ist Spelsberg überzeugt.

Zudem möchte sie die Gefährlichkeit des Coronavirus nicht über der einer "moderaten bis milden Grippeerkrankung" eingeordnet sehen.

Wir haben jetzt etwas mehr als 9.000 Todesfälle an Corona beobachtet, in dieser Saison. Wir hatten aber im Jahr 2017/2018 eine Grippewelle/Influenzawelle mit 25.000 Toten. Das bedeutet also, wir bewegen uns in diesem Bereich der normalen Grippesterblichkeit", erklärt Spelsberg am Ende des Interviews.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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