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Seehofer stellt doch keine Anzeige gegen "taz"-Mitarbeiterin

Seehofer stellt doch keine Anzeige gegen "taz"-Mitarbeiterin
Horst Seehofer nach einem Treffen mit seinem österreichischen Amtskollegen Karl Nehammer im Innenministerium in Berlin, Deutschland, am 24. Juni 2020.
Jetzt kommt der Rückzieher: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verzichtet auf die angekündigte Strafanzeige gegen eine "taz"-Mitarbeiterin wegen einer polizeikritischen Kolumne. Das teilte das Innenministerium am Donnerstag in Berlin mit.

Bundesinnenminister Horst Seehofer will nun doch keine Anzeige gegen die taz-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah wegen eines polizeikritischen Textes stellen. Das teilte das Bundesinnenministerium in einer Pressemitteilung mit. Stattdessen will der Bundesinnenminister die Chefredaktion der Zeitung im Ministerium empfangen, um "mit ihr den Artikel und seine Wirkung zu besprechen".

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Seehofer hatte am Sonntagabend angekündigt, gegen die Autorin der Tageszeitung juristisch vorzugehen, die vergangene Woche eine polizeikritische Kolumne geschrieben hatte. In der Kolumne schrieb Yaghoobifarah, dass im Falle einer Abschaffung der Polizei die Beamten auf dem Müll entsorgt werden müssten, weil alles andere gesellschaftspolitisch zu gefährlich sei.

Polizeigewerkschaften und große Teile der Politik kritisierten den Beitrag scharf. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel soll sich hinter den Kulissen in die Debatte eingeschaltet haben.

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