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Bundespressekonferenz: Sommerferien im Ausland nur mit Immunitätsnachweis?

Bundespressekonferenz: Sommerferien im Ausland nur mit Immunitätsnachweis?
Kroatien hat die Grenzen bereits geöffnet. Auch Spanien will ab Juli wieder Touristen empfangen. Die meisten Länder wollen aber auch eine gewisse Absicherung haben, dass das Coronavirus nicht auf diesem Wege eingeschleppt wird. Sardinien fordert deshalb einen "Gesundheitspass".

Am Samstag flog Eurowings – nach wochenlangem Stillstand – wieder die ersten Touristen von Düsseldorf nach Sardinien. Kurz vor der Landung offenbarte sich ein schwerwiegender Fehler bei der Flugplanung der Lufthansa-Tochter: Der Flughafen auf Sardinien war für den internationalen Flugverkehr noch gar nicht wieder freigegeben. Dem Piloten von Eurowings blieb nichts anderes übrig, als umzukehren und seine zwei (!) Passagiere wieder zurück nach Düsseldorf zu bringen.

Ab dem 1. Juni dürfen Italiener von den Flughäfen Rom und Mailand auf die beliebte Ferieninsel, erst zwei Tage später dürfen dann auch ausländische Touristen ebenso über diese zwei italienischen Flughäfen neuerlich anreisen. Direktflüge aus dem Ausland sollen gar erst wieder ab dem 25. Juni möglich sein. 

Ein weiteres Problem könnte sich nach der Ankunft für Touristen auf Sardinien ergeben, wenn sie über keinen "Gesundheitspass" verfügen, wie ihn die sardische Regierung verlangt. Dabei handelt es sich um einen ärztlichen Nachweis eines Corona-Schnelltests, der selbstverständlich negativ ausgefallen sein muß.

Wer allerdings solchen "Gesundheitspass" ausstellen darf und ob allenfalls auch ausländische Atteste – und wenn ja, aus welchen Ländern – anerkannt werden, muss der sardische Regierungschef Christian Solinas noch mit der italienischen Regierung klären. Die Zeit rennt ihm allerdings davon, wenn ab nächster Woche bereits die ersten Touristen kommen sollen.

Auch der kroatische Tourismusminister Gari Capelli forderte bereits im April einen "EU-COVID-Pass", mit anderen Worten einen Immunitätsnachweis. Da sich die Verhandlungen mit der EU aber in die Länge ziehen, setzte Zagreb auf bilaterale Abkommen mit einigen Ländern, darunter etwa Österreich, Tschechien und Ungarn. Reisende müssen demnach einen Online-Antrag ausfüllen, mit welchem sie nicht nur persönliche Angaben zum Aufenthalt und ihren Kontakten machen, sondern auch Gesundheitsfragen beantworten müssen. Bis zum 28. Mai will die Regierung das Formular auf ihre Homepage stellen.

Am liebsten hätte man es aber in Zagreb gesehen, wenn die Touristen mit einem Immunitätsnachweis anreisen würden, der von der EU zertifiziert und somit möglichst nach einheitlichen Kriterien ausgestellt ist, also ähnlich wie jetzt auch die sardische Regierung.

Auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sprach am Montag diese Problematik an und meinte, dass noch im Juni "klare Bedingungen" für Reisen in Europa geschaffen würden. 

Bei der Bundespressekonferenz am Montag wollte RT deshalb von der Sprecherin des Auswärtigen Amtes wissen, ob ein "Gesundheitspass" – oder wie auch immer man einen derartigen Immunitätsnachweis bezeichnen möchte – Bestandteil der bilateralen Verhandlungen zwischen Maas und seinen Amtskollegen der "wichtigsten Zielländer für deutsche Reisende" war. 

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