icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Fake-News-Kampagne gegen RT Deutsch: Nachgehakt auf der Bundespressekonferenz

Fake-News-Kampagne gegen RT Deutsch: Nachgehakt auf der Bundespressekonferenz
Tagesspiegel, DW, das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), FAZ – sie alle übernahmen die bereits vom Verfassungsschutz dementierte BILD-Meldung, dass RT wegen der Corona-Berichterstattung unter Beobachtung steht. RND verfälschte sogar Zitate des BMI. RT hakte auf der BPK nach.

RT Deutsch würde wegen seiner Corona-Berichterstattung vom Verfassungsschutz beobachtet, meldete BILD wahrheitswidrig am 24. März und musste diese Meldung nach Intervention des Verfassungsschutzes zurücknehmen. Ungeachtet dessen publizierten zahlreiche Medien ungeprüft diese bereits dementierte Falschmeldung.

Ein Vertreter des deutschen Auslandssenders Deutsche Welle griff sogar bei der Bundespressekonferenz (BPK) am 25. März die bereits widerlegten Fake News aus dem Springer-Hochhaus auf und wollte wissen, wieso RT Deutsch beobachtet wird und welche Maßnahmen gegen RT Deutsch ergriffen werden. Der Sprecher des Innenministeriums (BMI), Steve Alter, nannte die Aussagen des Deutsche-Welle-Vertreters unmissverständlich "spekulativ" und verneinte erneut die angebliche Überwachung von RT Deutsch wegen der Corona-Berichterstattung.

Mehr zum Thema"RT Deutsch instrumentalisiert die Corona-Krise": Die Vorwürfe gegen RT im Faktencheck

Seine einzige Aussage zu RT Deutsch lautete: "Das von Russland in Deutschland in deutscher Sprache betriebene Internetfernsehen RT Deutsch ist dem Bundesamt für Verfassungsschutz bekannt." Anschließend erklärte er, dass die Behörden ganz allgemein bei allen Medien auf eine mögliche Instrumentalisierung der Epidemie achteten.

Diese Aussagen des BMI-Sprechers, die de facto die Berichte zu RT Deutsch als Falschmeldung entlarvten, verdrehte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), welches nach eigenen Angaben "täglich etwa sieben Millionen Leser" erreicht, so, dass genau der gegenteilige Eindruck erweckt wird:  

Ein Sprecher des Innenministeriums teilte mit, dass 'die öffentliche Sicherheit und Ordnung' durch 'gezielte Falschmeldungen' bedroht sei. Zum Beispiel habe RT Deutsch behauptet, dass Händewaschen nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus helfe", so der Sprecher. 

RT Deutsch-Redakteur Florian Warweg fragte auf der aktuellen Bundespressekonferenz erneut nach, ob das Innenministerium die (bereits dementierten) Medienberichte bestätigen kann, dass RT Deutsch wegen seiner Corona-Berichterstattung beobachtet wird, und wie das BMI die vom RND ihrem Sprecher in den Mund gelegten Aussagen bewertet, die weder vom Protokoll noch von den Videoaufzeichnungen der BPK gedeckt sind: 

Der Verweis des BMI-Sprechers auf das Protokoll ist aufschlussreich. So vermeidet er es, offiziell zu erklären, dass als "seriös" geltende Medien wie Tagesspiegel, FAZ, AFP und DW – trotz besseren Wissens – Falschmeldungen über RT Deutsch verbreitet oder gar wie das RND Aussagen eines Innenministeriums-Sprechers auf der BPK verfälscht haben; gleichzeitig sind die Protokollaufzeichnungen aber diesbezüglich sehr eindeutig.

Diese belegen nachweislich, dass zum einen das BMI die Medienberichte zur angeblichen Überwachung von RT Deutsch verneinte und zum anderen, dass das vom RND verwendete "Zitat" ein Phantasiegespinst der RND-Autoren ist. 

Mehr zum ThemaCorona-resistent: Die Fake News über RT Deutsch

Folge uns aufRT
RT
Trends: # Corona-Pandemie, # Medienkritik
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen