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Bildschirm-Knacker an Bord: Wie der Vordermann im Flugzeug dir das Notebook kaputtmachen kann

Bildschirm-Knacker an Bord: Wie der Vordermann im Flugzeug dir das Notebook kaputtmachen kann
Bildschirm-Knacker an Bord: Wie der Vordermann im Flugzeug dir das Notebook kaputtmachen kann (Symbolbild)
Seit vielen Jahren wird in der Passagierluftfahrt darüber gestritten, ob man sich im Flugzeug einfach so zurücklehnen darf. Dabei geht es nicht nur um die Beinfreiheit. Wer sich gegenüber seinem Hintermann rücksichtslos verhält, riskiert, dessen Notebook zu ruinieren.

Mit der individuellen Neigungsanpassung der Flugzeugsitze sollen die Passagiere es sich bequemer machen können. So weit die Theorie. In der Praxis aber schürt das Zurücklehnen an Bord immer wieder Konflikte. Wenn man sich ein Flugticket kauft, zahlt man im Grunde genommen auch für das Recht, sich während der Reise zurückzulehnen. Die Etikette schreibt allerdings vor, dass man dies langsam und nur so weit wie wirklich nötig macht, um dem Hintermann – und womöglich sich selbst – den Ärger zu ersparen.

Dass die Unannehmlichkeiten durch das brüske und rücksichtslose Zurücklehnen wirklich groß sein können, beweist der jüngste Fall aus den USA. Ein Passagier hat während eines Fluges von Austin nach Los Angeles sein Notebook verloren, als sich sein Vordermann ohne jede Vorwarnung zurücklehnte. Der Bildschirm des Laptops, der gerade auf dem Klapptisch stand, faltete sich zusammen und ging außer Betrieb. Der betroffene Fluggast namens Pat Cassidy beschrieb den Vorfall in seinem Blog.       

Dafür, dass sich sein MacBook Pro 16 Zoll "wie ein Taco" zusammenlegte, machte der Blogger nicht nur den "egoistischen Blödmann" im Vordersitz verantwortlich, sondern auch die Fluggesellschaft Delta. Demnach hätte die Airline an der Lehne des Vordersitzes zumindest eine Warnung anbringen können. Pat Cassidy fand auch die Reaktion der Stewardess empörend. Diese erklärte ihm, dass der Fluggast vor ihm das Recht habe, seinen Sitz zurückzulehnen. Danach erkundigte sie sich bei dem Vordermann des Bloggers, ob alles in Ordnung sei.

Nachdem Pat Cassidy bei Delta eine Reklamation eingereicht hatte, drückte ihm die Fluggesellschaft zwar ihr Verständnis aus, wies jedoch gleichzeitig darauf hin, dass sie nicht für die Schäden hafte, die durch das Handeln anderer Passagiere eintreten. Als Geste des guten Willens bekam der Betroffene 7.500 Mails auf sein SkyMiles-Konto überwiesen. Nach Angaben des Bloggers entspricht das ungefähr 75 US-Dollar.

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