icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Britische Lehrergewerkschaft: Jeder sollte schwarz sein dürfen

Britische Lehrergewerkschaft: Jeder sollte schwarz sein dürfen
Der britische Komiker Sacha Baron Cohen (M.) trat in seiner Rolla als "Ali G" mit dem US-Rapper Shaggy bei den Brit Awards am Earls Court in London am 20. Februar 2002 auf. Der britische Komiker geriet öfter wegen seiner Figur "Ali G" in die Kritik.
Die britische Gewerkschaft University and College Union (UCU) fordert in einem Papier, dass es den Menschen selbst erlaubt sein müsse, sich als Weiße oder Schwarze zu identifizieren. Das habe bei der Gewerkschaft schon eine lange Tradition.

Mehr zum Thema - Großbritannien: Muslime protestieren gegen LGBT-Lehrplan in Schulen

Die University and College Union (UCU), die mehr als 100.000 Hochschullehrer und -mitarbeiter in Großbritannien vertritt, fordert laut Medienberichten in Großbritannien, dass jeder Mensch selber darüber entscheiden soll, welcher Ethnie und welchem Geschlecht er sich zugehörig fühlt.

 In einem Positionspapier mit dem Titel "UCU Position on Trans Inclusion" heißt es:

Die UCU hat eine lange Geschichte, in der sie es den Mitgliedern ermöglicht hat, selbst zu entscheiden, egal ob es sich um Schwarze, Behinderte, LGBT oder Frauen handelt.

Die Haltung der Gewerkschaft wird jedoch nicht von allen Mitgliedern geteilt. Kathleen Stock, Professorin für Philosophie an der University of Sussex, schrieb auf Twitter:

Ich bin immer noch [ein] Mitglied der UCU, aber Christ, sie machen es mir schwer, wenn sie diese unsinnige, antiintellektuelle Propaganda veröffentlichen.

Die Debatte über die ethnische Selbstbestimmung hat in den letzten Jahren vor allem in Großbritannien Fahrt aufgenommen und polarisiert zunehmend. So hatte zum Beispiel im November 2018 der britische Theaterregisseur Anthony Lennon, ein Theaterregisseur der von zwei weißen irischen Eltern abstammt, sich als "wiedergeborener Afrikaner" bezeichnet, öffentliche Kulturfördermittel bekommen, die eigentlich ethnischen Minderheiten helfen sollen, ihre Bühnenkarriere zu entwickeln.

Trevor Phillips, der ehemalige Vorsitzende der Kommission für Rassengleichstellung in Großbritannien, erklärte, dass die Möglichkeit, dass Menschen ihre Ethnie selbst bestimmen können, bedeutet, dass Mitglieder ethnischer Minderheiten "verloren haben". Das Papier der UCU erklärt zudem, dass sich die Organisation für ein "soziales und nicht medizinisches Modell der Geschlechteranerkennung" einsetzt.

Ein Sprecher der UCU sagte: "Die Selbstfindung ist in vielen Organisationen Standard, und das britische Amt für Statistik sagt: "Es gibt keinen Konsens darüber, was eine ethnische Gruppe ausmacht, und die Mitgliedschaft ist etwas, das sich selbst definiert". Fortsetzung folgt.

Mehr zum Thema:

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen