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Geldtransfers ins Heimatland: Überweisungen von Migranten aus Deutschland erreichen Rekordsumme

Geldtransfers ins Heimatland: Überweisungen von Migranten aus Deutschland erreichen Rekordsumme
Ein Kunde an einer Geldüberweisungsstelle in Dakar, in Senegal, im Jahr 2017: Ausländische Arbeitnehmer in Deutschland schicken Milliarden Euros nach Hause.
In Deutschland lebende und arbeitende Migranten haben vergangenes Jahr rund 5,1 Milliarden Euro an die Familie in ihrem Herkunftsland überwiesen. Damit sei laut einem Bericht ein neuer Rekordstand erreicht. Das meiste Geld floss demnach in drei europäische Länder.

Von den 5,1 Milliarden Euro, die die Migranten aus Deutschland ins Ausland überwiesen haben, gingen 822 Millionen Euro in die Türkei. Dies berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Daten der Bundesbank. Demnach flossen etwa 468 Millionen Euro an Menschen in Polen. Die Überweisungen in den osteuropäischen EU-Mitgliedstaat seitens der ausländischen Arbeitnehmer in Deutschland sei demnach in den letzten Jahren sehr stark gestiegen. So gab es - im Vergleich zu 2015 - im vergangenen Jahr rund 60 Prozent mehr private Geldtransfers aus der Bundesrepublik nach Polen.

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Geldtransfers ins Kriegsland Syrien um das Zehnfache gestiegen

Das dritte Land auf der Liste ist dem Bericht zufolge Rumänien. Rund 395 Millionen Euro haben Einwanderer von Deutschland aus an ihre Familien in dem Balkanland überwiesen. Danach folgen Italien mit 363 Millionen Euro, danach Kroatien mit 216 Millionen Euro und Serbien (inklusive Kosovo), in das im vergangenen Jahr 207 Millionen Euro aus dem Ausland privat überwiesen wurden. 

In den letzten Jahren sind auch die Geldtransfers in das Kriegsland Syrien gestiegen. Waren es im Jahr 2015 noch 18 Millionen Euro, stieg die Summe im Jahr 2018 schon auf 189 Millionen Euro. Laut dem Bericht der Wirtschaftswoche verzeichne nur ein Land einen Rückgang der privaten Geldtransfers aus Deutschland: Marokko. Gegenüber dem Vorjahr sank die Summe von 50 auf 18 Millionen Euro.

Die Auslandsüberweisungen sind für einige weltweit agierende Firmen auch ein sehr lukratives Geschäft. Der große Gewinner dürfte sicherlich der Bargeldtransfer-Anbieter Western Union sein. Der US-Bezahldienst hat weltweit rund 550.000 Filialen und ist damit zugleich Marktführer. Für den schnellen Service, Geld rund um den Globus zu transferieren, muss der Kunde aber eine Gebühr hinnehmen. Die wiederum hängt von der Höhe der Summe und des Ziellandes ab. Beispielsweise für Beträge zwischen 300 und 500 Euro, die man in die Türkei schicken möchte, wäre eine Gebühr von 7,90 Euro pro Überweisung fällig. Um die gleiche Summe in ein afrikanisches Land zu transferieren, zahlt man 14,90 Euro an Abgabe.  

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