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Kasachstan: Polizist springt bei Verfolgung eines Pädophilen aus dem 13. Stockwerk – und überlebt

Kasachstan: Polizist springt bei Verfolgung eines Pädophilen aus dem 13. Stockwerk – und überlebt
Kasachstan: Polizist springt bei Verfolgung eines Pädophilen aus 13. Stockwerk (Symbolbild)
Bei einer spektakulären Verfolgungsjagd in Kasachstan hat ein Polizeibediensteter sein Leben aufs Spiel gesetzt, um einen Verbrecher zu schnappen. Der Beamte sprang dabei aus dem 13. Stock eines Gebäudes und blieb nicht nur am Leben, sondern erfüllte auch seine Mission.

Major Bakytschan Bakirow nahm in der kasachischen Großstadt Almaty an einem Polizeieinsatz zur Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Raubüberfalls und sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen teil. Verkleidet als Klempner drang der Polizist zusammen mit einem Kollegen in die Mietwohnung des Mannes ein, die sich im 13. Stock eines Wohnbaus befindet. Als der Verdächtige dann die Flucht zu ergreifen versuchte und aus dem Fenster der Wohnung sprang, folgte Bakirow ihm ohne zu zögern. Der Polizist erinnerte sich in einem Interview mit RT:

In diesem Moment habe ich gar nicht daran gedacht, dass ich in die Tiefe stürzen könnte. Mein einziger Gedanke war, diesen Pädophilen festzunehmen.

Zum Glück landete er ebenso wie der flüchtige Verbrecher bereits zwei Stockwerke tiefer auf einem Balkon im elften Geschoss. Der Flüchtige wird über den Balkon Bescheid gewusst und deswegen auch diesen Fluchtweg gewählt haben, glaubt Bakirow. Dies soll ihm am Ende jedoch nicht viel weitergeholfen haben, da der Polizeibeamte den Tatverdächtigen fasste und seine weitere Flucht verhinderte. Trotz eines gebrochenen Fußknochens gelang es Bakirow, den Mann bis zur Ankunft der Verstärkung festzuhalten.

Für den Major, der seit dem Jahr 2006 in der Kriminalpolizei dient, war die Festnahme des Pädophilen als Vater von sechs Kindern eine Ehrensache. Nach dieser waghalsigen Aktion ist der 37-Jährige buchstäblich zu einem nationalen Helden geworden. Seine Familienangehörigen scheinen sein Draufgängertum jedoch nicht so begeistert aufgenommen zu haben. Bakirow scherzte:

Als Erstes habe ich eine Nackenschelle von meiner Frau und meiner Mutter verpasst bekommen. Sie waren sehr erschrocken und rügten mich dafür, dass ich so ein Risiko eingegangen bin. Denn ich habe ja Kinder, die ich noch großzuziehen habe.

Für seinen Mut wurde er mit einer Medaille "für den Beitrag zur Gewährleistung der Rechtsordnung" ausgezeichnet. Dazu gratulierte ihm der kasachische Innenminister Jerlan Turgumbajew persönlich.

An dem gebrochenen Fuß musste sich Bakirow drei Operationen unterziehen, nun ist er aber wieder wohlauf. Laut dem Polizisten machen die Ärzte optimistische Prognosen.

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