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13 Prozent Zugewinn bei den Umfragen – Macron profitiert von Umgang mit Corona-Krise

13 Prozent Zugewinn bei den Umfragen – Macron profitiert von Umgang mit Corona-Krise
Macron in den Wohnzimmern der Bürger: 35 Millionen Franzosen verfolgten seine Ansprache an die Nation aufgrund der Corona-Krise.
Der französische Präsident Emmanuel Macron ist offenbar so populär wie seit über zwei Jahren nicht mehr, so eine am Freitag veröffentlichte Meinungsumfrage. Sein Umgang mit der Coronavirus-Krise scheint damit auf ein positives Echo bei den Wählern zu stoßen.

Etwa 51 Prozent der Franzosen "haben Vertrauen" in Macron, laut einer Meinungsumfrage von Harris Interactive für den Fernsehsender LCI ist das ein Anstieg um 13 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat und der höchste Wert seit Januar 2018.

"Selten wurde eine solche Veränderung beobachtet", sagte Jean-Daniel Lévy, Leiter der politischen Meinungsforschung, in einer der Umfrage beigefügten Notiz. "Das letzte Mal, dass ein Staatsoberhaupt einen so deutlichen Anstieg erlebt hat, war im Zuge der Terrorangriffe vom Januar 2015."

Die Umfrage wurde durchgeführt, nachdem Macron Anfang dieser Woche in einer Fernsehansprache, die mit einer Rekordzahl von 35 Millionen Menschen von mehr als der Hälfte der französischen Bevölkerung verfolgt wurde, strenge Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Bevölkerung angeordnet hatte, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron trifft sich mit Polizeibeamten während eines Besuchs auf dem Polizeirevier im Bezirk Bourtzwiller in Mulhouse (Symbolbild)

Frankreich hatte bereits Restaurants und Bars sowie Schulen geschlossen und Skigebiete gesperrt, aber Macron sagte, dass in Friedenszeiten noch nie dagewesene Maßnahmen erforderlich seien, da sich die Zahl der Infizierten alle drei Tage verdoppelt habe und die Zahl der Todesfälle immer weiter ansteige. Die Worte Macrons "Es ist Krieg" gingen um die Welt. 

Es ist das erste Mal seit zwei Jahren, dass Macrons Popularität in dieser Umfrage die 50-Prozent-Marke überschritten hat, nachdem sie im Dezember 2018 inmitten der Proteste der Gelbwesten-Bewegung, die durch unpopuläre Reformen, soziale Einschnitte und seinen Regierungsstil ausgelöst wurden, auf 31 Prozent gesunken war. 

Auch bei den Kommunalwahlen, die am letzten Sonntag – noch vor der Fernsehansprache Macrons – stattfanden, erzielte seine Partei "La République en Marche" kein gutes Ergebnis. Die Wahlen der Bürgermeister brachten Zugewinne für die Grünen in den Großstädten, in vielen mittleren Städten wurden die amtierenden Bürgermeister der Konservativen und der Sozialisten bestätigt. "La République en Marche" ist nach wie vor sehr schwach in den Regionen vertreten. Die Stichwahl kann nun aufgrund der Corona-Krise verschoben werden.

Auch Conte befreit sich aus dem Umfragetief

Ebenso wie die Franzosen, scheinen die Italiener mit dem Krisenmanagement ihrer Regierung zufrieden zu sein. Einer Umfrage von La Repubblica zufolge steigt die Popularität der Conte-Regierung rasant an. Nun bewerten 71 Prozent der Italiener Ministerpräsident Giuseppe Conte positiv – ein Wert, von dem sowohl er selbst als auch seine zahlreichen Amtsvorgänger in den letzten Jahren vor der Krise nur träumen konnten. 80 Prozent meinen, Italien gehe besser mit der Krise um als alle anderen Länder Europas. Besorgt sind indes fast alle: 65 Prozent "sehr", 30 Prozent "ziemlich".

Mehr zum Thema - Wer stirbt in Italien an COVID-19 und warum? Eine Analyse des italienischen Gesundheitsinstituts

(rt/reuters)

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