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"Verräter des Vaterlandes": Türkische Nationalisten bedrohen Sputnik-Journalisten in Ankara

"Verräter des Vaterlandes": Türkische Nationalisten bedrohen Sputnik-Journalisten in Ankara
"Verräter des Vaterlandes": Türkische Nationalisten bedrohen Sputnik-Journalisten in Ankara (Archivbild)
Mehrere Unbekannte haben am Samstagabend in der türkischen Hauptstadt Ankara die Wohnungen dreier Mitarbeiter der russischen Nachrichtenagentur "Sputnik" gestürmt. Die Journalisten wurden bedroht und als "Verräter des Vaterlandes" beschimpft. Verletzt wurde niemand.

In der Nacht zum Sonntag sind in Ankara drei Mitarbeiter des türkischen Büros der russischen Nachrichtenagentur Sputnik bedroht worden. Zwischen 22:30 Uhr und 23:00 Uhr versuchten mehrere Unbekannte, in die Wohnungen dreier Journalisten einzudringen. Die organisierten Gruppen bestanden aus jeweils mindestens zehn Menschen. Dabei riefen sie nationalistische Parolen und Drohungen aus. Wegen ihrer beruflichen Tätigkeit wurden die Sputnik-Journalisten als "Verräter des Vaterlandes" beschimpft. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Die Angreifer flohen, bevor die türkische Polizei eintraf.

Die Chefredakteurin von Sputnik und RT, Margarita Simonjan, forderte die lokalen Behörden auf, den Vorfall zu ermitteln. Dabei fragte sie, wie die Angreifer die Adressen der Mitarbeiter herausgefunden hatten, die bislang nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit standen.

In der Nacht zum Freitag hatte vor dem Generalkonsulat Russlands in Istanbul eine Protestaktion stattgefunden. Vor dem Hintergrund einer Eskalation in Syrien riefen die Demonstranten antirussische Parolen aus und machten Moskau für den Tod mehrerer türkischer Soldaten in der nordsyrischen Provinz Idlib verantwortlich. In den sozialen Netzwerken der diplomatischen Vertretungen Russlands in der Türkei tauchten Drohkommentare auf. Am Donnerstag wurden die Vorkehrungen zum Schutz der russischen Botschaft in Ankara verschärft. (RIA Nowosti)

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