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Bruchlandung am Flughafen Istanbul: Mehrere Tote und 180 Verletzte

Bruchlandung am Flughafen Istanbul: Mehrere Tote und 180 Verletzte
Bruchlandung am Flughafen in Istanbul – drei Tote, 180 Verletzte
Am Mittwochabend ist ein Passagierjet der Fluggesellschaft Pegasus Airlines nach einer Bruchlandung am Istanbuler Flughafen Sabiha Gökçen von der Piste abgekommen und auseinandergebrochen. An Bord der Maschine waren 183 Menschen, drei davon kamen beim Unglück ums Leben.

Laut Angaben des Onlinedienstes Flightradar24 absolvierte das Flugzeug des Typs Boeing 737-86J einen regulären Inlandflug aus der türkischen Stadt Izmir. Um 18:19 Uhr Ortszeit sei das Flugzeug beim Landeanflug am Boden zuerst etwa 50 Meter weit gerutscht und dann aus circa 30 Metern Höhe in tieferliegendes Gelände gefallen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Istanbuler Gouverneur Ali Yerlikaya berichtete. Dabei zerbrach das Flugzeug dem Sender TRT zufolge in drei Teile. 

Bilder zeigen, dass der vordere Teil der Maschine komplett abgerissen wurde, ebenso Brüche im mittleren und hinteren Teil – dort war auf ersten Bildern auch ein Feuer zu sehen. 

Auf Fernsehbildern war auch zu sehen, wie Passagiere durch einen Riss im Flugzeugrumpf und über eine Tragfläche nach draußen kletterten. Nach den Worten eines von TRT interviewten Augenzeugen verließen Passagiere das Flugzeug zunächst auf eigene Faust, Hilfe sei erst später gekommen.

Die Maschine habe nach ersten Informationen "eine harte Landung" hingelegt und sei dann ins Gelände gerutscht, sagte Verkehrsminister Mehmet Cahit Turhan. Als Grund für die Bruchlandung werden bisher schlechte Wetterbedingungen genannt. In Istanbul war das Wetter am Mittwoch stürmisch und regnerisch.

Die Zahl der Verletzten korrigierte der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Donnerstagmorgen auf 180 nach oben. Insgesamt befanden sich 183 Personen an Bord der Boeing, darunter 177 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Bei den Überlebenden handelt es sich um 152 türkische Staatsbürger sowie 22 ausländische Fluggäste aus zwölf Nationen. Sie werden mittlerweile in lokalen Krankenhäusern behandelt.

Nach dem Unfall war der Flughafen Sabiha Gökçen mehrere Stunden für weitere Flüge geschlossen. Am Donnerstagmorgen wurde die gesperrte Landebahn für den Flugverkehr wieder freigegeben.

Die Generalstaatsanwaltschaft in Ankara leitete eine Ermittlung ein. Der Rettungseinsatz vor Ort dauert an

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(rt/dpa)

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