icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Ukraine verlängert antirussische Handelssanktionen um ein Jahr

Ukraine verlängert antirussische Handelssanktionen um ein Jahr
Die Ukraine hat beschlossen, ihre gegen Russland gerichtete Sanktionen um ein weiteres Jahr zu verlängern. Das teilte ein Abgeordneter des ukrainischen Parlaments mit. Die Beschränkungen sehen unter anderem Zölle und Embargos auf bestimmte Warenkategorien vor.

Die ukrainische Regierung hat beschlossen, die Zölle auf russische Waren für ein weiteres Jahr in Kraft zu halten. Das teilte der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Aleksei Gontscharenko am Mittwoch mit. Der Politiker sagte, dass die Abgaben auf russische Importe bis Ende 2020 bestehen bleiben werden. Er fügte hinzu, dass der Schritt als Reaktion auf Aktionen aus Moskau erfolgt sei.

OSZE-Beobachter überwachen den Abzug von Soldaten der

Die russische Regierung hatte zuvor gewarnt, dass sie Vergeltungsmaßnahmen in Erwägung ziehen werde. Entsprechende Dokumente sollen demnächst von Premierminister Dmitri Medwedew unterzeichnet werden, so sein Pressesprecher.

Moskau und Kiew haben ihr Freihandelsabkommen im Jahr 2016 beendet, nachdem der Abschnitt über Handel im Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union in Kraft getreten war. Seitdem haben beide Seiten mehrere Handelsbeschränkungen gegeneinander verhängt.

Nachdem das Embargo im vergangenen Jahr verlängert wurde, erklärte Moskau, dass die Zölle aufgehoben werden könnten, wenn Kiew seine eigenen Beschränkungen für bestimmte russische Waren aufgibt.

Die jüngste Runde der gegenseitigen Sanktionen erfolgte im April, als Kiew die Einfuhr von Glasbehältern, Formalin, elektrischer Ausrüstung für die Eisenbahninfrastruktur und anderer Produkte aus Russland verboten hatte. Russland reagierte mit einem Embargo gegen Öl- und Erdölerzeugnisse und verhängte auch ein Verbot für einige Industriegüter, landwirtschaftliche Produkte, Rohstoffe und Lebensmittel.

Bisher haben die gegenseitigen Sanktionen das Umsatzwachstum zwischen Russland und der Ukraine nicht gestoppt. In den ersten acht Monaten des Jahres 2019 sank der bilaterale Handel jedoch um fast 13 Prozent auf 8,2 Milliarden US-Dollar. Russland verzeichnet nach wie vor einen Handelsüberschuss mit seinem Nachbarland, da seine Exporte rund fünf Milliarden US-Dollar und die Importe ukrainischer Waren nach Russland rund 3,2 Milliarden US-Dollar betragen.

Mehr zum Thema - Nur noch jeder vierte Deutsche unterstützt EU-Sanktionen gegen Russland

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen