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US-amerikanisch-deutsche Mission führt Beobachtungsflüge über Russland durch

US-amerikanisch-deutsche Mission führt Beobachtungsflüge über Russland durch
Symbolbild
In dieser Woche finden US-amerikanisch-deutsche Beobachtungsflüge über Russland statt. Auch russische Militärs werden solche Flüge über der Schweiz, Tschechien und der Slowakei durchführen, so der Leiter des russischen Zentrums für nukleare Risikoreduktion.

In der Zeit vom 7. bis 10. Oktober werden wechselseitig Beobachtungsflüge durchgeführt, und zwar durch eine US-amerikanisch-deutsche Mission über Russland und durch russische Inspektoren über der Schweiz, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Das berichtete die Zeitung Krasnaja Swesda am Sonntag unter Berufung auf Sergei Ryschkow, den Leiter des russischen Zentrums für nukleare Risikoreduktion. Der Beamte erklärte:

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Im Rahmen der Umsetzung des Wiener Dokuments über den Ausbau von Vertrauens- und Sicherheitsmaßnahmen von 2011 plant ein russisches Inspektorenteam, ein Gebiet über der Schweiz zu inspizieren, um das Ausmaß der gemeldeten militärischen Aktivitäten oder das Fehlen von solchen zu überprüfen. Die zu untersuchende Fläche beträgt rund 16.000 Quadratkilometer. Im Rahmen der Inspektion werden die russischen Experten Trainingsgelände besuchen und erhalten Informationen über Verbände und militärische Einheiten im jeweiligen Gebiet.

Im gleichen Zeitraum plant das russische Inspektorenteam, ein Gebiet in der Tschechischen Republik zu inspizieren, das ebenfalls rund 16.000 Quadratkilometer umfasst. Darüber hinaus plant die Russische Föderation, einen Beobachtungsflug vom Flugplatz Sliač aus mit dem russischen Beobachtungsflugzeug An-30B über dem Gebiet der Slowakei durchzuführen. Die maximale Flugreichweite wird 1.170 Kilometer betragen.

Ryschkow wies darauf hin, dass NATO-Länder ebenfalls Beobachtungsflüge über Russland absolvieren werden:

Im Zeitraum vom 7. bis 11. Oktober wird eine gemeinsame Mission Deutschlands und der Vereinigten Staaten im Rahmen des Vertrags über den offenen Himmel einen Beobachtungsflug über Russland an Bord eines schwedischen SAAB-340B-Flugzeugs vom Flugplatz Kubinka durchführen. Der Flug wird auf einer mit der russischen Seite vereinbarten Route durchgeführt. Russische Spezialisten werden an Bord des Flugzeugs sein, um die Einhaltung der Bestimmungen des Vertrags zu überwachen.

Der Vertrag über den offenen Himmel wurde im März 1992 in Helsinki von 24 Mitgliedsstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unterzeichnet. Die Hauptziele des sogenannten Open-Skies-Systems sind die Entwicklung von Transparenz, die Unterstützung bei der Überwachung der Einhaltung der bestehenden oder künftigen Rüstungskontrollabkommen, die Erweiterung der Möglichkeiten zur Krisenprävention und die Bewältigung von Krisensituationen. Der Vertrag sieht ein Programm von unbewaffneten Luftüberwachungsflügen über dem gesamten Gebiet seiner Teilnehmer vor. Heute hat der Vertrag mehr als 30 Unterzeichnerstaaten. Russland hat den Vertrag über den offenen Himmel am 26. Mai 2001 ratifiziert.

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