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Entwicklungsminister Müller ruft in Moskau zu Schulterschluss mit Russland auf

Entwicklungsminister Müller ruft in Moskau zu Schulterschluss mit Russland auf
Nicht nur Touristen zieht es auf den Roten Platz in Moskau. Auch Entwicklungsminister Gerd Müller besuchte zum ersten Mal die russische Hauptstadt für politische Gespräche und hofft auf eine engere Zusammenarbeit beim Klimaschutz.
Entwicklungsminister Gerd Müller hat bei politischen Gesprächen in Moskau für einen Schulterschluss mit Russland beim Klimaschutz geworben. Russland setze ein starkes Zeichen, indem es nun das Klimaschutzabkommen von Paris ratifiziere, so Müller am Dienstag in Moskau.

"Leider bleibt ein solches Signal von US-Präsident Donald Trump aus. Umso wichtiger ist es, dass der russische Präsident dieses Zeichen setzt", erklärte Müller nach Gesprächen im russischen Umwelt- und im Außenministerium. Russland sei ein wichtiger Partner beim weltweiten Klimaschutz.

Der russische Präsident Wladimir Putin während der Eröffnungsfeier eines Mercedes-Benz Automobilmontagewerks  am 3. April 2019 außerhalb von Moskau, Russland.

"Die Natur gerät zunehmend aus der Balance", sagte Müller. Grund sei der Druck einer wachsenden Weltbevölkerung und eines steigenden Konsums. Auch Russland spüre die Folgen des Klimawandels – etwa durch das Auftauen von Permafrostböden in Sibirien. Dadurch würden riesige Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxids freigesetzt.

Bei seinem ersten Moskau-Besuch als Minister ging es Müller zufolge auch um die Lage in Syrien und die Rückkehr von Kriegsflüchtlingen dorthin. Mit Blick auf die Präsidentenwahl in der Ukraine meinte er, dass nun womöglich wieder Bewegung in die Beziehungen mit Russland kommen könne. Wegen des Konflikts mit der Ukraine haben die EU und die USA Sanktionen gegen Russland verhängt. Der künftige ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Dialogbereitschaft mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin signalisiert.

Müller ist auf mehrtägiger Reise durch Russland und wird auch einen Milchviehbetrieb in der südlichen Stadt Woronesch besuchen. In der Stadt will er zudem der im Zweiten Weltkrieg getöteten deutschen und sowjetischen Soldaten gedenken. Ursprünglich habe er einen Soldatenfriedhof in Wolgograd – früher Stalingrad – besuchen wollen. Aber wegen eines kaputten Regierungsflugzeugs sei er nun mit Linienmaschinen unterwegs.

(rt deutsch/dpa)

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