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Berichte: 28 Tote bei Busunglück auf Madeira offenbar Deutsche

Berichte: 28 Tote bei Busunglück auf Madeira offenbar Deutsche
Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira sind am frühen Mittwochabend mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern – 11 Männern und 17 Frauen – soll es sich um deutsche Touristen handeln. Von deutscher Seite gibt es dafür bisher keine Bestätigung.

Aus bislang unbekannter Ursache soll ein Touristenbus auf der portugiesischen Insel Madeira von der Straße abgekommen sein und sich überschlagen haben.

Dabei sollen mehrere Menschen ums Leben gekommen sein. Über Anzahl und Nationalität der Passagiere wurden zunächst keine Einzelheiten bestätigt. So hatte der Bürgermeister von Caniço, wo sich der Unfall ereignete, der Nachrichtenagentur Lusa gesagt:

Es gibt Tote, aber Informationen über die Zahl der Opfer sind immer noch nicht sicher."

Der Bürgermeister des Ortes Santa Cruz sagte dem portugiesischen Sender RTP3, dass mindestens 28 Menschen getötet wurden.

Der Diario de Noticias berichtet von 28 Toten, davon 11 Männer und 17 Frauen, auch deutsche Touristen. Auch die Nachrichtenagentur Reuters schreibt mit Bezug auf Fernseh-Berichte, dass eine Mehrzahl der Opfer des Busunglücks Deutsche sind. Laut Euronews waren mindestens neun der Todesopfer deutsche Touristen. 

Von deutscher Seite gab es bisher noch keine offizielle Bestätigung. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes waren "möglicherweise" auch Deutsche unter den Opfern. Nähere Angaben lagen zunächst nicht vor.

Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Lissabon stehen mit den örtlichen Behörden in Kontakt", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwochabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der Fahrer und der Reiseleiter sollen verletzt überlebt haben. Mehrere weitere Urlauber seien in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa.

Das Unglück ereignete sich dem örtlichen Zivilschutz zufolge gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço. Der Fahrer hatte offenbar in einer Kurve die Kontrolle über den Bus verloren, der daraufhin eine Böschung hinunter auf ein Haus stürzte. Zahlreiche Rettungswagen waren im Einsatz. Wie viele Menschen sich in dem Touristenbus befanden, war noch unklar. Der Reisebus soll eine Kapazität von 100 Personen gehabt haben.

Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa wollte zunächst noch am Abend nach Madeira reisen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Jedoch würden die Militärflugzeuge möglicherweise gebraucht, um Verletzte auf das Festland zu bringen, hieß es. Sousa habe die Reise deshalb zunächst wieder abgesagt, wie Medien berichteten.

Dies ist ein Moment des Schmerzes, aber auch der Solidarität", sagte der Präsident dem Nachrichtensender SIC Noticias.

Im Namen der portugiesischen Regierung hat Ministerpräsident António Costa den Familien der Opfer des Touristenbusunglücks auf Madeira und der Bundeskanzlerin Angela Merkel sein Beileid ausgesprochen.

Am späten Mittwochabend twitterte das Auswärtige Amt

Mit großer Erschütterung haben wir von dem tragischen Busunglück auf Madeira erfahren. Wir müssen leider davon ausgehen, dass Opfer aus Deutschland sind."

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