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Attentäter von Strasbourg durch eine Polizeistreife erschossen

Attentäter von Strasbourg durch eine Polizeistreife erschossen
Nach 48 Stunden hat die Jagd auf den mutmaßlichen Attentäter vom Strasbourger Weihnachtsmarkt am Donnerstagabend ein Ende gefunden. Eine Polizeistreife entdeckte den flüchtigen Chérif Chekatt und stellte ihn. Beim anschließenden Schusswechsel kam Chekatt ums Leben.

Was passiert ist

Wie erst später am Abend bekannt wurde, hatte eine Frau den Aufenthaltsort des gesuchten Chérif Chekatt der Polizei gemeldet. Darauf kam es zu Polizeieinsätzen im Strasbourger Bezirk Neudorf. Nach Angaben der Polizei dienten diese Einsätze dazu, den Täter unter Druck zu setzen.

Attentäter von Strasbourg durch eine Polizeistreife erschossen

Später am Abend sei es zur direkten Auseinandersetzung gekommen. Eine Polizeistreife bemerkte in der Rue du Lazaret 74 eine verdächtige Person. Als die Streife die Person anhalten wollte, feuerte Chekatt ohne Vorwarnung mit einem Revolver auf die Polizisten. Ein Polizist antwortete mit Schüssen aus einer Maschinenpistole und tötete dabei Chekatt. Die Polizisten blieben unverletzt. Der Täter war durch eine Verletzung am Abend des Weihnachtsmarktanschlags bereits geschwächt. Neben der Handfeuerwaffe hatte Chekatt noch ein Messer bei sich.

Spezialeinheiten durchsuchten die angrenzenden Gebäude nach Waffen und Bomben.

Reaktionen

Der Innenminister, Christophe Castaner, gab ein kurzes Pressestatement. Er kündigte notwendige Schritte an, um den Toten zu identifizieren. Desweiteren habe er den Premierminister und den Präsidenten informiert. Den Angehörigen der Opfer des Attentäters sprach er nochmals sein Beileid aus. Abschließend sagte er über die Polizeikräfte: "Ich bin stolz auf sie."

Der Bürgermeister von Strasbourg gratulierte der Polizei.

"Ich möchte den Polizisten gratulieren, die dieses Ergebnis ermöglicht haben", antwortete Roland Ries. Er fügte hinzu, dass die Entscheidung zur Wiedereröffnung des Weihnachtsmarktes getroffen wurde, bevor der Attentäter gefunden wurde.

Weitere Politiker wie Marine Le Pen und Benjamin Griveaux twitterten Glückwünsche.

Die Propagandaagentur des IS, Amaq, verbreitete mittlerweile, es habe sich bei Chekatt um einen "Soldaten" des IS gehandelt. Auf den Anschlag in Strasbourg geht die Agentur nicht ein.

  • 22:51 Uhr

    Die IS-Propagandaagentur Amaq behauptet, dass Chekatt ein "Soldat" des islamischen Staates war.

  • 22:49 Uhr

    Wie jetzt aus Polizeikreisen bekannt wurde, war der Aufenthaltsort des Terroristen am Nachmittag von einer Frau gemeldet worden.

  • 22:46 Uhr

    Ruptly zeigt ein Live aus Strasbourg.

  • 22:42 Uhr

    Marine le Pen, Vorsitzende des Rassemblement National (ehemals Front National) schrieb auf Twitter, dass "wir alle heute besser schlafen werden" und gratulierte den Polizeikräften.

  • 22:33 Uhr

    Roland Ries, Bürgermeister von Strasbourg, zeigt sich erleichtert, dass dieses "Damoklesschwert, das die Stadt belastete", nicht mehr da ist. Dies dürfte "eine Rückkehr zum normalen Leben" fördern, auch wenn "wir in jedem Fall geplant hatten, den Weihnachtsmarkt am Freitag um 11 Uhr wieder zu eröffnen". Ihm zufolge wurde diese Entscheidung "zu einer Zeit getroffen, als wir noch nicht wussten, was passieren würde".

  • 22:24 Uhr

    Ein Foto des Orts des Schusswechsels.

  • 22:22 Uhr

    Der Bürgermeister von Strasbourg gratulierte der Polizei.

    "Ich möchte den Polizisten gratulieren, die dieses Ergebnis ermöglicht haben", antwortete Roland Ries. Er fügte hinzu, dass die Entscheidung zur Wiedereröffnung des Weihnachtsmarktes getroffen wurde, bevor der Attentäter gefunden wurde.

  • 22:20 Uhr

    Anwohner loben die Polizeikräfte.

  • 22:14 Uhr

    Der Innenminister, Christophe Castaner, gab ein kurzes Pressestatement. Er kündigte notwendige Schritte an, um den Toten zu identifizieren. Desweiteren hat er den Premierminister und den Präsidenten informiert. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Abschließend sagte er über die Polizeikräfte: "Ich bin stolz auf sie."

  • 22:10 Uhr

    Nach Angaben der Polizei habe eine Polizeisteife zufällig beobachtet, wie ein dunkel gekleideter Mann ein Gebäude in der Rue du Lazaret 74 verlassen hatte, der die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich gezogen hat.
    Als der Polizeiwagen zurücksetzte, habe der Mann sofort das Feuer eröffnet. Als ein Polizist mit einer Maschinenpistole zurückfeuerte, traf er den Verdächtigen tödlich.

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